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Knöllchen im Anlieferverkehr

Neunkirchen. Die gesperrte Treppe zur Bliespromenade hatte viele Menschen geärgert. Zwar ist die mittlerweile vorübergehend wieder geöffnet, den Diakon von St. Marien hat es trotzdem getroffen. Elke Jacobi

. Diakon Oswald Jenni hatte Anfang Juli ein Knöllchen bekommen. Grund: Parken im eingeschränken Halteverbot, Parken nichtentsprechend der Parkflächenmarkierung, Bahnhofstraße - Wendehammer. Dass er dort gestanden hat, das streitet Jenni auch gar nicht ab. Mitte Juli hat er einen Brief an die Redaktion weitergeleitet, den er diesbezüglich ans Ordnungsamt der Stadt Neunkirchen geschickt hat. Denn der Diakon der Kirchengemeinde St. Marien ärgert sich über das Knöllchen. "Leider hat mich die Vorgehensweise und Entscheidung der Stadtverwaltung gezwungen, meinen Pkw dort kurzfristig zu parken, um meinen dienstlichen Pflichten nachzukommen." Denn nach Absperrung und Schließung des Treppenaufgangs - Anlieferstraße Wilhelmstraße, öffentlicher Zugang zur Bliespromenade, sei die Anlieferung von schwerem Stückgut fürs Momentum - Kirche am Center auf Mitten der Bliespromenade erschwert. Früher habe man die Kurzzeitparkflächen für die Anlieferung nutzen können. Das sei nach Schließung der Treppe nicht mehr möglich gewesen. Jenni fragt sich, ob es denn nicht möglich sei, im Bereich des Wendehammers eine Kurzzeitparkfläche einzurichten zum Be- und Entladen. Die SZ hatte nach Eingang von Jennis Schreiben eine entsprechende Anfrage an die Stadt gestellt, wie denn nun die Antwort auf die Frage laute. Drei Wochen später nach nochmaligem Nachhaken seitens der Redaktion kam die Antwort: "Eine intensive Recherche der Vorgänge beim Ordnungsamt hat ergeben, dass . . . dem Ordnungsamt kein Schriftverkehr vorliegt." Das war's. Jetzt muss sich wenigstens nicht nur mehr der Herr Jenni ärgern . . . .



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