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Investitionsprogramm vorerst vertagt

Investitionsprogramm vorerst vertagt

Die Wohnbebauung Kolpingstraße und der Zustand der Ludwigstraße wurden vom Rat in Wemmetsweiler ebenfalls besprochen.

Der Ortsrat tagte im Nachbarschaftscafé des Seniorenhauses Immaculata in der Pastor-Erhard-Bauer-Straße 4. Zum Tagesordnungspunkt "Verpflichtung der Gemeinden zur Vorlage eines Schulentwicklungsplans bei der Schulaufsichtbehörde" gab es einen einstimmigen Beschluss und zwar dahingehend, dass der Ortsrat die aktuelle Situation zur Kenntnis nahm. Es wird allerdings um erneute Vorlage eines Schulentwicklungsplans gebeten, sobald die Prognosezahlen des Bildungsministeriums durch die Aufnahme der Flüchtlingskinder aktualisiert sind.

Was die Fortschreibung und Änderung des Investitionsprogramms für die Jahre 2015 bis 2020 betrifft, gab es ebenfalls ein einstimmiges Abstimmungsergebnis. Der Ortsrat nahm die Vorlage zur Kenntnis. Die weitere Beratung wurde vertagt. Ortsvorsteher Michael Marx fasste zusammen: "Der Ortsrat bittet um Vorlage der Ergebnisberichte der Jahresinspektionen auf den Spielplätzen sowie zu den aktuellen Planungen betreffend des Wegebaus auf dem Friedhof." Ohne Gegenstimme wurde der Tagesordnungspunkt zum Vorhaben bezogenen Bebauungsplan "Wohnbebauung Kolpingstraße" verabschiedet. Gesprochen wurde über die Verkehrssituation im Neubaugebiet Rockenhübel I und II. Herausgestellt wurde erneut die Forderung, den Versorgungsstreifen in der Straße Zum Rockenhübel vom Spielplatz bis zur Einmündung Illinger Straße mit Verbundsteinen zu befestigen. Bauamtsleiter Joachim Dörr informierte, dass seitens der Verwaltung eine Befestigung mittels Asphaltstreifen durchgeführt wird. Dem Bauamtsleiter gaben die Mitglieder des Ortsrates noch mit auf den Weg, zu klären, was mit der Dornenhecke passiert. Auf Antrag der CDU-Fraktion musste Dörr Rede und Antwort zu der Sanierung der Brück über die Ill In der Hah stehen. Er konnte eine gute Nachricht verkünden. "Das Holz wird Mitte der Woche kommen und wenn der Zimmermann keine Hausmeisteraufgaben mehr zu erledigen hat, kann er tätig werden", so Dörr. Längere Diskussionen löste das Herstellen eines Buswartehäuschens auf dem Parkplatz gegenüber dem Gasthaus "Wachdersch" aus. Der Tagesordnungspunkt wurde auf die nächste Ortsratssitzung vertagt, weil die Ortsratsmitglieder das Ergebnis eines Gespräches von Vertretern der Gemeindeverwaltung mit der NVG abwarten wollten. Das Problem liegt hier darin, dass der Parkplatz als Busschleife genutzt wird. Beide Fraktionen waren sich darüber einig, dass die Parkplatzaufteilung wesentlich besser gestaltet werden könnte, wenn der Buswendeplatz an eine andere Stelle verlegt würde.

Zum Schluss sprach Edith Küderle den Zustand der Ludwigstraße an. Sie erwähnte, dass es sich dort um eine 30er-Zone handele, was wahrscheinlichen vielen Autofahrern nicht bewusst sei.