| 20:10 Uhr

Feuer in Firma in der Neunkircher Hermannstraße
Kunststoff brennt – Mann verletzt

Neunkirchen. In der Neunkircher Hermannstraße brannte es am Montagabend. Mitarbeiter und Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen hatten das Ganze schnell im Griff.

 Zu einem Brand in den Werkhallen eines kunststoffverarbeitenden Betriebes in der Neunkircher Hermannstraße wurde am Montagabend die Freiwillige Feuerwehr Neunkirchen gerufen. Mitarbeitern gelang es, den Brand durch eigene Löschversuche vor dem Eintreffen der Wehr erfolgreich einzudämmen, dabei wurde jedoch ein Mitarbeiter leicht verletzt. Das teilt die Feuerwehr mit.



In der laufenden Produktion hatte sich an einer der Maschinen des Kunststoffherstellers demnach aus unklarer Ursache eine große Kunststoffrolle entzündet. Unter starker Rauchentwicklung verbrannte die Rolle mit Rohmaterial in der Fabrikhalle. Das Feuer wurde durch die Brandmeldeanlage in der Halle direkt erkannt und automatisch an die Leitstelle geleitet, welche um 18.13 Uhr Alarm für mehrere Löschbezirke der Neunkircher Feuerwehr auslöste. Noch vor dem Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges der Feuerwehr konnten zwei Mitarbeiter, unterstützt durch die Sprinkleranlage in der Halle, den Brand unter Kontrolle bringen. Mit zwei großen Kohlendioxid-Feuerlöschern gingen die beiden Mitarbeiter beherzt zur Brandbekämpfung vor.

„Durch das schnelle Eingreifen und umsichtige Handeln der Mitarbeiter konnte schlimmerer Schaden abgewendet werden“, lobt Christian Milz, Einsatzleiter der Feuerwehr. Zwar wurde einer der Mitarbeiter bei den Löschversuchen leicht verletzt, aber eine Ausbreitung des Brandes auf die Maschine selbst oder andere Teile der Halle konnte verhindert werden. Ein Atemschutztrupp der Feuerwehr löschte die Reste ab und kontrollierte die Maschine mit einer Wärmebildkamera auf Glutnester. Die weitere Ausbreitung des Brandrauchs in die an die Halle grenzenden Büroräume konnten die Feuerwehrleute durch einen Rauchschutzvorhang verhindern. Gleich drei Überdrucklüfter, spezielle Ventilatoren, benötigte die Wehr, um die erheblichen Mengen Brandrauch durch die großen Tore aus der Halle hinaus zu drücken. Nach knapp zwei Stunden war der Feuerwehreinsatz beendet und das letzte Einsatzfahrzeug konnte wieder einrücken.