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Fußball
Ein echter Leckerbissen vor dem Fest

Im vergangenen Jahr konnte Hertha Wiesbach sein eigenes Turnier nicht gewinnen. Dafür freute sich die Mannschaft  in der Saarlandhalle über den Gesamtsieg in der Mastersrunde.
Im vergangenen Jahr konnte Hertha Wiesbach sein eigenes Turnier nicht gewinnen. Dafür freute sich die Mannschaft in der Saarlandhalle über den Gesamtsieg in der Mastersrunde. FOTO: Wieck / Thomas Wieck
Illingen. Das stark besetzte Masters-Qualifikationsturnier von Hertha Wiesbach startet bereits am Donnerstag. Von Mirko Reuther

Der FC Hertha Wiesbach richtet den LevoBank-Cup ab diesem Donnerstag zum neunten Mal aus. Aber noch nie war das Qualifikationsturnier für das saarländische Hallenmasters so stark besetzt wie in diesem Jahr. Stolze 68 Wertungspunkte werden in der Sporthalle des Gymnasiums in Illingen vergeben. So viele wie noch nie. Das Turnier der Wiesbacher ist eines der höchstdotierten überhaupt. Mit Hertha Wiesbach und dem FV Eppelborn nehmen zwei Oberligisten teil. Außerdem gehen mit der Spvgg. Quierschied, dem SV Hasborn, dem SC Friedrichsthal, der SG Lebach/Landsweiler und den SF Köllerbach gleich fünf Saarlandligisten auf Punktejagd.


Lebach/Landsweiler gewann das Turnier im vergangenen Jahr. Die SG bezwang im Finale Hasborn im Elfmeterschießen mit 3:2. Einen Favoriten hat Hertha-Präsident Helmut Berg dennoch nicht ausgemacht: „Die Hallenrunde ist noch jung und das Turnier sehr ausgeglichen besetzt. Es ist zu früh, sich auf eine Mannschaft festzulegen.“ Der 59-Jährige ergänzt: „Natürlich haben wir bei unserem eigenen Turnier den Ehrgeiz, so weit zu kommen wie möglich. Das Ziel ist das Finale.“ Nötig hat der FC Hertha die Punkte indes nicht. Denn als amtierender Masters-Sieger sind die Gelb-Schwarzen ohnehin für das Finalturnier an 28. Januar in Saarbrücken qualifiziert. Das ist aber nicht der Grund dafür, dass Wiesbach in der Hallenrunde diesmal nur vier Turniere spielt. „Dadurch, dass in der Oberliga 19 Mannschaften antreten, gibt es brutal viele Partien. Wir haben einen kleinen Kader und wollten in diesem Winter etwas kürzer treten“, sagt Berg.

Der Reiz des Cups macht für ihn nicht nur die hochklassige Besetzung aus. Sondern vor allem die vielen Lokalduelle. „Wir freuen uns besonders, dass wieder viele Vereine aus der Nachbarschaft an den Start gehen“, sagt Berg. Das Turnier beginnt am Donnerstag ab 18 Uhr mit den Partien der Vorrundengruppen A und B. Am Freitag folgen die Vorrundengruppen C und D. Am Samstag findet ab 14 Uhr die Zwischenrunde statt. Es folgen ab 18 Uhr die Halbfinals. Das Endspiel steigt um 19 Uhr. Rund 50 Mitglieder der Hertha sind ab Donnerstag im Einsatz. Berg verspricht: „Wir haben ein starkes Teilnehmerfeld und viele Duelle Klein-gegen-Groß. Wem der ganze Weihnachtsstress zu viel wird, der ist herzlich eingeladen, hochklassigen Hallenfußball zu schauen.“



Unterdessen hat der FC Hertha seinen ersten Neuzugang für die kommende Saison bekanntgegeben. Vom Verbandsligisten SV Rohrbach kommt der 19-jährige Abwehrspieler Simon Ikas.