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Chlorung des Wassers aus dem Wasserwerk Spiesermühltal
Trinkwasser muss wegen Keimen gechlort werden

Das gechlorte Trinkwasser sei gesundheitlich unbedenklich.
Das gechlorte Trinkwasser sei gesundheitlich unbedenklich. FOTO: dpa / Hubert Link
Illingen. (pra) Da im Wasserwerk Spiesermühltal eine „leichte mikrobiologische Verunreinigung“ festgestellt wurde, muss das Wasser bis zur Beseitigung der Verunreinigung gechlort werden. Das teilt der Versorger Energis mit. Von Marc Prams

Bei der Verunreinigung handele es sich um coliforme Keime, die wegen der Unwetter in die Aufbereitung gelangt seien, teilt das Unternehmen auf SZ-Anfrage mit. Die Ursache sei identifiziert und werde beseitigt. Um das Risiko einer Verunreinigung des nachgeschalteten Versorgungsnetzes zu vermeiden, werde in Absprache mit den zuständigen Gesundheitsämtern eine Chlorung des Trinkwassers durchgeführt.


Die Konzentration der Chlorung liege unterhalb des von der Trinkwasserverordnung vorgegebenen Schwellenwertes. Die Chlorung sei eine Vorsorgemaßnahme und für den Verbraucher nicht wahrnehmbar. Das abgegebene Trinkwasser sei gesundheitlich unbedenklich und könne uneingeschränkt genutzt werden. Über die Dauer der Chlorung könne man noch keine Angabe machen. Im Kreis Neunkirchen betroffen ist Gemeinde Illingen, hier die Ortsteile Uchtelfangen (Zeppelinstraße und Eseiters) und Steinertshaus.

Coliforme Keime sind prinzipiell nicht gefährlich für den Menschen. Sie finden sich überall in der Natur, beispielsweise in der Erde. Im Gegensatz zu coliformen Keimen zählen Coli-Bakterien zu den für den Menschen gefährlichen Erregern. Diese Erreger lösen im schlimmsten Fall schwere Darm- und Magenerkrankungen aus.