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Wadern: Wird das Hochwald-Gebiet zur Weltkulturerbe-region?

Keltenland Hochwald-Hunsrück-Nahe : Wird der Hochwald Weltkulturerbe-Region?

Die keltische Besiedelung und ihre Bedeutung für unsere Region: Diesem Thema widmet sich Michael Koch am Donnerstag, 21. November, in den Waderner Lichtspielen. Der Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Heimat“ des Vereins für Heimatkunde in Wadern beginnt um 19 Uhr.

Das Gebiet der Hochwald-Hunsrück-Nahe-Region ist eine archäologische Schatzkammer der keltischen Kultur. Zeugnisse aus dieser Epoche sind Ringwälle und Grabhügel, die viele Funde geliefert haben. Sie zeigen, dass es sich um eine keltische Schwerpunktregion handelt, die sich deutlich von anderen Kelten-Landschaften in Europa unterscheidet.

„Die Kombination einer Vielzahl von historischen Fakten und kunstgeschichtlich-archäologischen Besonderheiten bietet dem Hochwald-Gebiet eine Chance. Sie könnte eine Weltkulturerbe-Region zum keltischen Erbe werden. Die Verknüpfung der verschiedenen Kommunen durch dieses gemeinsame Keltenerbe ist darüber hinaus eine ideale Verbindung mit dem Nationalpark Hunsrück-Hochwald“, erklärt die Stadt Wadern. Insbesondere die „Grenz“-region Hermeskeil/Wadern/Nonnweiler biete sich demnach als Keimzelle eines Projektes zur Inwertsetzung des keltischen Erbes an. In dem Vortrag werden einige dieser Besonderheiten skizziert und Denkanstöße gegeben, diesen Kulturschatz im Sinne eines gemeinsamen, keltischen Weltkulturerbes in der Region wahrzunehmen.

Michael Koch leitete von 2005 bis 2012 die Ausgrabungen im „Hunnenring“ von Otzenhausen und organisiert seit 2013 die „Internationalen Archäologentage“ an der Europäischen Akademie Otzenhausen. Als Projektentwickler für die Gemeinde Nonnweiler und Vorsitzender der „Hochwaldkelten“ gestaltet er das Bildungsprogramm im Keltenpark. Der Eintritt zu dem Vortrag ist frei.