Freundeskreises keltischer Ringwall Otzenhausen hat neuen Vorstand

Jahreshauptversammlung : Vorstandswahlen bei den Hochwaldkelten

Michael Koch bleibt weiterhin an der Spitze des Freundeskreises keltischer Ringwall Otzenhausen.

Die Mitglieder des Freundeskreises keltischer Ringwall Otzenhausen haben während ihrer Jahresversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Laut einer entsprechenden Mitteilung bestätigten die Hochwaldkelten einstimmig den bisherigen Vorsitzenden, Michael Koch, in seinem Amt. Mit ebenso gutem Ergebnis wurden Hans Mader als stellvertretender Vorsitzender, Werner Malburg als Kassenwart, Kerstin Adam als Schriftführerin sowie Rüdiger Müllenmeister, Doris Peter und Wolfgang Donner als Beisitzer wiedergewählt. Über ihre Wahl freuten sich auch Daniel Hahn und Daniela Mittelbach, die zum ersten Mal im Vorstand dabei sind.

Zu finden sind die Hochwaldkelten hauptsächlich im Keltendorf am Fuße des Hunnenrings von Otzenhausen. Jeweils am ersten Samstag des Monats führen sie im Dorf alte Handwerkstechniken nicht nur vor, sondern laden auch zum Mitmachen ein. „Außerdem bieten wir keltische Leckereien an und sind generell für einen Plausch mit den Besuchern rund um das Leben der Kelten zu haben“, sagt Kerstin Adam. Hinzu kommen Workshops und weitere Aktionen im Dorf, zum Beispiel archäotechnische Versuche (wie Keramik-Grubenbrand), der Bau von Installationen (Backofen, Schmiede, Webstuhl, Möbel, Rennofen) oder auch einfach Ausbesserungsarbeiten. In den Sommermonaten ist fast jedes Wochenende im Dorf etwas los, und die Hochwaldkelten mischen mit.

Rund 130 Vereinsmitglieder hat der Verein inzwischen, davon sind aber nur die wenigsten gelernte Archäologen oder Historiker. „Generell ist jeder willkommen, der sich für das Thema interessiert“, sagt Adam. Je nach persönlichem Zeitbudget haben die zirka 40 aktiven Mitglieder seit April vergangenen Jahres in etwa 1500 freiwilligen Arbeits-Stunden so einiges auf die Beine gestellt.

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