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Maja und Emily wollen vom HWG Wadern jetzt doch nicht mehr weg

Maja und Emily aus der siebten Klasse : „In meinem Kopf hat es wirklich Klick gemacht“

Die 14-jährige Maja und die 13-jährige Emily standen der SZ bereitwillig Rede und Antwort, warum sie sich von ihrem ursprünglichen Wunsch, vom HWG zu einer anderen Schule wechseln zu wollen, endgültig verabschiedet haben.

In einem ersten Gespräch mit Schulleiterin Elke Derdouk hätten sie sich noch darüber beklagt, dass sie ihren Schulalltag in Wadern einfach nur langweilig und als wenig motivierend empfinden würden. Eher skeptisch hätten sie dann auf die Ankündigung reagiert, in den nächsten Tagen mit ihrer siebten Klasse an einem neuen AOK-Projekt teilnehmen zu können.

„Dabei hat es aber in meinem Kopf wirklich klick gemacht“, versicherte Maja der SZ, „die unkonventionelle Art, wie uns hier Respekt zu anderen und Selbstvertrauen in uns selbst nähergebracht wurden, hat meine ganze Einstellung irgendwie verändert.“

Und Emily schloss daran an: „Was sich mit dem angestrebten Vermitteln von sozialen und persönlichen Kompetenzen eher spröde anhört, wurde für mich bei den gemeinsamen Übungen plötzlich plausibel und nachvollziehbar.“

Langer Rede kurzer Sinn: Beide Schülerinnen finden den Unterricht am HWG auf einmal nicht mehr langweilig. Vielmehr habe die neue Erkenntnis, dass sich Fleiß und Ehrgeiz nicht nur auf Dauer lohnen, sondern sogar Spaß machen können, beide den früheren Wechselwunsch vergessen lassen. Jetzt können ihre Lehrer und die Projektleiter nur hoffen, dass diese neuen Erfahrungen und Einschätzungen wirklich einen nachhaltigen Einfluss auf ihren weiteren Schulweg am HWG haben werden.