Sehr geehrte Redaktion,Spendetermine des DRK Reimsbach-Oppen gut besucht

Sehr geehrte Redaktion,Spendetermine des DRK Reimsbach-Oppen gut besucht

Reimsbach. Zur Ehrung langjähriger treuer Blutspender konnte Willi Scholtes, erster Vorsitzender des DRK-Ortsverbandes Reimsbach-Oppen, neben den zu Ehrenden den Bürgermeister der Gemeinde Beckingen, Erhard Seger, den Ortsvorsteher des Gemeindebezirkes Reimsbach, Axel Kläser, sowie Christoph Ernwein, Referent des Blutspendedienstes West Bad Kreuznach, begrüßen

Reimsbach. Zur Ehrung langjähriger treuer Blutspender konnte Willi Scholtes, erster Vorsitzender des DRK-Ortsverbandes Reimsbach-Oppen, neben den zu Ehrenden den Bürgermeister der Gemeinde Beckingen, Erhard Seger, den Ortsvorsteher des Gemeindebezirkes Reimsbach, Axel Kläser, sowie Christoph Ernwein, Referent des Blutspendedienstes West Bad Kreuznach, begrüßen. Scholtes sprach den zu Ehrenden, geehrt wurde für 25-, 40-, 50-, 60- und 75-maliges Blutspenden, seinen Dank aus. "Blutspenden heißt, anderen Menschen zu helfen," so Scholtes und zeigte sich erfreut, dass bei den Blutspendeterminen des DRK-Ortsverbandes Reimsbach-Oppen im Gegensatz zum bundesweiten Trend, auch immer wieder sechs bis zehn neue Erstspender begrüßt werden können. "Unsere Blutspendetermine werden gut angenommen, so dass wir in letzter Zeit einen Durchschnitt von 114 Spendern pro Termin verzeichnen können", erklärte Scholtes. Dennoch: Blutkonserven werden immer knapper, aber der Bedarf steigt ständig, darauf wies Christoph Ernwein hin. "Gerade in Ferienzeiten sind Blutkonserven äußerst knapp, so dass auch wichtige Operationen verschoben werden müssen", sagte Ernwein. Bis zum Jahre 2002 habe man die Spendenzahl in Rheinland-Pfalz und dem Saarland im Gegensatz zum bundesweiten Trend ständig steigern können, aber 2008 und 2009 seien sie stagniert. Im Saarland habe man schon eine Lücke von 21 000 Konserven zu verzeichnen gehabt, die durch Blutspenden aus Rheinland-Pfalz gedeckt wurden. "Dies bedeutet einen Abwärtstrend, da der Bedarf an Blutkonserven ständig steigt. Um der Blutkonservenknappheit vorzubeugen, geht der Blutspendedienst inzwischen viele neue Wege", erklärte Ernwein. So gehe man inzwischen mit Blutspendeterminen in Firmen, Schulen, setze seit dem 1. Juli 2009 einen mobilen Blutspendebus zum Beispiel an öffentlichen Plätzen ein und habe die Spendenaltersgrenze aufgehoben. Wie Ernwein appellierten auch Bürgermeister Seger und Ortsvorsteher Axel Kläser an alle Anwesenden, im Bekannten- und Freundeskreis für das Blutspenden zu werben. "Blutspenden bedeutet Leben zu retten und oft ist der erste Schritt der wichtigste. Wenn man sich einmal dazu entschieden hat, dann ist das eine gute Sache", so Axel Kläser. Willi Scholtes wies darauf hin, dass das Blutspenden auch für den Spender Vorteile habe. "Ihre Blutspende wird jedes Mal auf verschiedene Erkrankungen untersucht. Deshalb ist Blutspenden auch für jeden Spender selbst eine Gesundheitskontrolle", so Scholtes. Den Anwesenden wurde für ihre jahrelanges treues Blutspenden herzlich gedankt. Geehrt wurden für 25-maliges Blutspenden Annette Sastges-Schank, für 40-maliges Blutspenden Ingrid Becker, Bettina Minas, Eric Müller, Theresia Schmidt, Wilhelm Thielen, Johannes Seger, für 50-maliges Spenden Christoph Matura, für 60-maliges Spenden Gabriele Lauer, Dieter Theobald und für 75-maliges Blutspenden Elisabeth Brandstätter. red/pp