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Reimsbach sieht gute Entwicklung beim FC Brotdorf

Reimsbach sieht gute Entwicklung beim FC Brotdorf

Brotdorf. Der Blick auf die Tabelle verheißt nichts Gutes. Zwar hat Fußball-Landesligist FC Brotdorf im Klassement derzeit drei Teams hinter sich, bei jetzigem Stand der Dinge gäbe es aber gleich vier Absteiger. Somit haben die Merziger fünf Zähler Rückstand zum rettenden Ufer. Seit dem zehnten Spieltag ist Jörg Reimsbach (Foto: Ruppenthal) Trainer bei den Blau-Weißen

Brotdorf. Der Blick auf die Tabelle verheißt nichts Gutes. Zwar hat Fußball-Landesligist FC Brotdorf im Klassement derzeit drei Teams hinter sich, bei jetzigem Stand der Dinge gäbe es aber gleich vier Absteiger. Somit haben die Merziger fünf Zähler Rückstand zum rettenden Ufer. Seit dem zehnten Spieltag ist Jörg Reimsbach (Foto: Ruppenthal) Trainer bei den Blau-Weißen. Er übernahm das Amt von Stefan Habermann, der nach nur neun Punkten und einigen heftigen Pleiten gehen musste. Zwar wurde die Bilanz anschließend nicht gerade besser (zehn Zähler aus elf Spielen), dennoch sagt Reimsbach: "Die Entwicklung ist positiv. Man merkt, dass es der Mannschaft wieder mehr Spaß macht", versichert der Trainer, der gleichzeitig auch den Brotdorfer Kasten hütet. Spaß allein hilft dem FC Brotdorf in den restlichen Spielen aber nicht, will man den Klassenverbleib noch schaffen. Es müssen Punkte aufs Konto. Erschwert wird das Unternehmen Ligaverbleib dadurch, dass der auf dem rettenden Platz befindliche 1. FC Reimsbach II noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand hat, darunter eins gegen Schlusslicht und Punktelieferant VfR Saarbrücken. Es gilt also, in den verbleibenden Partien eine stattliche Hypothek zu tilgen, um das Ziel, das da momentan lauten könnte "Reimsbach will Reimsbach überholen", noch zu realisieren. Immerhin hat sich in der Winterpause personell noch etwas getan: Mit Dimitri Rupps (Spielvereinigung Merzig) gab es zwar nur einen Zugang von außerhalb, allerdings kann der FCB nun auf einige Jugendspieler zurückgreifen. Und auch an der Taktik wird eifrig gebastelt: "Da versuchen wir, etwas zu verändern, verraten wird aber nichts", lacht Reimsbach, der nochmals bestätigt, dass er den Glauben an eine Rettung nicht verloren hat: "Man hat zuletzt gesehen: Es fehlt nicht viel. Deshalb ist der Optimismus auf jeden Fall da." Auch die Ausgeglichenheit der Klasse - der Fünfte und der 14. liegen innerhalb von sechs Punkten - sieht Reimsbach als Vorteil: "Es könnte sein, dass der eine oder andere noch unten reinrutscht. Alle Teams spielen mit gewissem Druck." Und vielleicht wird der FCB besser damit fertig. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. bene