Gläubige gedenken Schwester Blandine bei Gottesdienst in Düppenweiler

Düppenweiler : Gläubige feiern Schwester Blandines Geburtstag

Den Geburtstag von Schwester Blandine Merten haben Gläubige am Sonntagnachmittag in der Heimatpfarrkirche St. Leodegar bei einem Gedenkgottesdienst gefeiert. Sie wurde am 10. Juli 1883 in Düppenweiler geboren und am 1. November 1987 von Papst Johannes Paul II selig gesprochen.

Die Heilige Messe wurde von Weihbischof Franz Josef Gebert zusammen mit Pastor Wolfgang Goebel und Pater Siegfried Elbert zelebriert. Viele Gläubige aus nah und fern fanden sich ein und füllten die Kirche, in deren Eingangsbereich sich eine kleine, schmucke Gnadenkapelle zum Andenken an die wohltätige und fromme Mitbürgerin befindet. Weihbischof Gebert ging in seiner Predigt auf das Evangelium des Sonntags mit der Frage eines Gesetzeslehrers – „Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu erlangen?“ – ein. Das sei ein wichtiger Satz, wenn man heute Schwester Blandine verehre. Er wies auch auf das Tun des Samariters und das Leben der Seligen Schwester hin, die bei ihrem Krankenlager in Trier Gott ganz entdeckt habe. Es hätte für sie Gründe gegeben, darauf anders zu reagieren, aber sie sei den umgekehrten Weg gegangen und habe sich ganz auf Gott konzentriert.

Nach dem Gottesdienst dankte Lektorin Anke Huckert dem Weihbischof für sein Kommen und die würdige Gestaltung der Festmesse, seinen beiden Mitzelebranten und den vielen mitfeiernden Gläubigen. Namens des Blandinen-Ausschusses lud sie zu Kaffee und Kuchen in die nahe Kultur- und Sporthalle ein.

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