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Löschbezirk
„Der Mensch steht an erster Stelle“

 Die neuen und geehrten Wehrleute mit Führung und Gästen.
Die neuen und geehrten Wehrleute mit Führung und Gästen. FOTO: Norbert Becker
Beckingen. Bei der Jahreshauptversammlung des Löschbezirks Beckingen gab es Lob für die gute Arbeit der Wehr. Von Norbert Becker

Die Freiwillige Feuerwehr des Löschbezirks Beckingen hat auch im Jahr 2017 gute Arbeit geleistet, wie aus den in der Jahreshauptversammlung vorgetragenen Berichten hervorging, zu der Löschbezirksführer Frank Dittert  als besondere Gäste Bürgermeister Thomas Collmann, den stellvertretenden Ortsvorsteher Elmar Seiwert, Wehrführer Martin Schneider und Feuerwehrsachbearbeiter Thomas Kredteck begrüßte.



Thomas Collmann sagte in seinem Grußwort:  „Ich war zehnmal als Ortsvorsteher hier und nun als Bürgermeister. Das Tätigkeitsfeld des Löschbezirks ist vielfältig. Die Technik hat sich geändert, aber nicht sie, sondern der Feuerwehrmann als Mensch steht an erster Stelle. So habe ich Respekt vor der Arbeit der Feuerwehr, für deren ordentliche Ausstattung die Gemeinde sorgt. Ohne Ehrenamt geht es in der Gemeinde nicht. Ich danke Euch für die geleistete Arbeit.“

Wehrführer Martin Schneider schloss sich den Worten des Bürgermeisters an und appellierte an die Wehrleute: „Bleibt uns weiterhin erhalten.“ Den Dank des Ortsrates sprach der stellvertretende Ortsvorsteher Seiwert aus. „Wir sind immer froh, wenn uns der Löschbezirk bei örtlichen Veranstaltungen gute Dienste leistet“, unterstrich er.“

Wie Frank Dittert informierte, zählt der Löschbezirk derzeit 40 Aktive, 15 Jugendfeuerwehr- und zwölf Altersmitglieder. Die Wehr wurde im vergangenen Jahr zu 38 Einsätzen alarmiert. Diese teilen sich auf in 24 Brände, zwölf technische Hilfeleistungen und zwei ABC-Fälle. Zwei Menschen konnten nur noch tot geborgen werden. Viel Wert wurde wieder auf eine gründliche Ausbildung der Wehrleute gelegt. So fanden sechs theoretische Unterrichte und vierzehn praktische Übungen statt, darunter eine Waldbrandübung mit dem Löschbezirk Saarfels. Zudem gab es Sonderausbildungen  bezüglich des Rettungsbootes und der Technischen Einsatzleitung (TEL). Ferner wurden verschiedene Fachlehrgänge an der Landesfeuerwehrschule und auf Kreisebene absolviert, 14 Bootsführerscheine und ein Klasse-CE-Führerschein erworben.

Zu den weiteren Aktivitäten gehörten unter anderem Reparatur- und Renovierungsarbeiten rund ums Gerätehaus, die Fahrzeug- und Gerätewartung, Arbeiten an einem Übungscontainer, Brandwachen, Sicherheits- und Ordnungsdienste bei verschiedenen Veranstaltungen, eine Fahrt nach München mit Isarfloßfahrt, der traditionelle Kirmesgarten und eine Winterwanderung im Hochwald.

Über die Tätigkeit des Feuerwehrnachwuchses informierte Jugendfeuerwehrbetreuer Helmut Groß. Neben der Feuerwehrausbildung in Theorie und Praxis, darunter auch „nasse“ Übungen an der Saar und auf dem Fischerberg, kam auch das Gesellige nicht zu kurz. Die Jugendfeuerwehr beteiligte sich unter anderem am Seifenkistenrennen in Reimsbach, am Wettkampf um den Wehrführerpokal in Düppenweiler, wo Lionel Dusek bei den Spielen den dritten Platz im Einzel erreichte, unternahm eine Bootstour, half bei der Picobello-Aktion und besuchte die Berufsfeuerwehr in Saarbrücken zum Jahresabschluss.

Groß bedankte sich bei allen, die ihn unterstützen, und bei den Jugendlichen für ihr Interesse und Engagement. Löschbezirksführer Dittert, der auch die Atemschutzwerkstatt leitet, erstattete hierzu einen Bericht. (siehe Info). Es folgten eine Fotoschau und ein Imbiss.