1. Saarland

Kreistag setzt sich vehement für Ausbau der B 41 ein

Kreistag setzt sich vehement für Ausbau der B 41 ein

St. Wendel. "Der Kreistag steht zum Ausbau der Bundesstraße B 41 als wichtigstem Verkehrsinfrastrukturprojekt für den Landkreis St. Wendel." Mit diesen Worten beginnt eine Resolution, die der St. Wendeler Kreistag in seiner Sitzung am Montag einstimmig beschlossen hat. Die Resolution hatte die SPD eingebracht

St. Wendel. "Der Kreistag steht zum Ausbau der Bundesstraße B 41 als wichtigstem Verkehrsinfrastrukturprojekt für den Landkreis St. Wendel." Mit diesen Worten beginnt eine Resolution, die der St. Wendeler Kreistag in seiner Sitzung am Montag einstimmig beschlossen hat. Die Resolution hatte die SPD eingebracht. Der Ausbau der B 41 sei ein Mehr-Generationen-Thema, sagte in seiner Begründung der SPD-Fraktionsvorsitzende Magnus Jung. Ein guter Autobahnanschluss sei wichtig für die Kreisstadt St. Wendel, ebenso müsse die Verkehrsbelastung in den Ortsdurchfahrten wie in Wolfersweiler und Hirstein verringert werden. Jung schlug vor, alle betroffenen Gemeinden an dieser Bundesstraße in einer Interessengemeinschaft zusammenzubringen.In der Resolution heißt es: "Der Kreistag fordert alle politisch Verantwortlichen in Land und Bund auf, die Verwirklichung des Ausbaus der B 41 zeitnah voranzutreiben. Dass die Umgehung Wolfersweiler im Bundesverkehrswegeplan nicht mehr im vordringlichen Bedarf geführt werden soll, ist für den Kreistag nicht akzeptabel." Die Verbesserung der Anbindung von St. Wendel an das Autobahnnetz, sowohl nach Süden an die A 8 wie auch nach Norden in Richtung zur A 62 sei zur Aufwertung des Wirtschaftsstandortes von hoher Bedeutung. Auch tausende Berufspendler, die täglich in Richtung Neunkirchen/Saarbrücken unterwegs sind, würden derzeit durch vermeidbare Stau- und Wartezeiten insbesondere im Bereich der Ortsdurchfahrt Ottweiler belastet.

Darüber hinaus fordert der Kreistag, die Umgehungslösungen für die Ortsdurchfahrten Ottweiler, Hirstein und Wolfersweiler voranzutreiben. Diese würden zu erheblichen Entlastungen für die betroffenen Bürger und einer Steigerung der Wohn- und Lebensqualität führen. vf