1. Saarland

Katholiken der Region wählen 171 Vertreter in Pfarrgemeinderat

Katholiken der Region wählen 171 Vertreter in Pfarrgemeinderat

Völklingen/Trier. 18,98 Prozent der 1.167.148 Wahlberechtigten im Bistum Trier haben am 29. und 30. Oktober bei den Pfarrgemeinderatswahlen ihre Stimme abgegeben. Das geht aus dem jetzt vorliegenden vorläufigen Wahlergebnis hervor. Damit ist die Wahlbeteiligung im Vergleich zu den letzten Wahlen vor vier Jahren leicht gestiegen. Damals lag die Beteiligung bei 18,8 Prozent

Völklingen/Trier. 18,98 Prozent der 1.167.148 Wahlberechtigten im Bistum Trier haben am 29. und 30. Oktober bei den Pfarrgemeinderatswahlen ihre Stimme abgegeben. Das geht aus dem jetzt vorliegenden vorläufigen Wahlergebnis hervor. Damit ist die Wahlbeteiligung im Vergleich zu den letzten Wahlen vor vier Jahren leicht gestiegen. Damals lag die Beteiligung bei 18,8 Prozent. Wahlberechtigt waren alle Katholiken ab 16 Jahren. Knapp 6000 Männer und Frauen wurden bistumsweit in die Pfarr- und die erstmals zu wählenden Kirchengemeinderäte gewählt.Im Dekanat Völklingen waren es 108 Frauen und 65 Männer. Die höchste Wahlbeteiligung hatte Püttlingen St. Bonifatius mit 27,05 Prozent. Der Durchschnitt im Dekanat mit seinen 24 Pfarreien lag bei 12,0 Prozent und damit unter dem Schnitt der Wahlen von 2007 (14,5 Prozent).

"Ich danke allen Frauen und Männern, die bereit sind, das kirchliche Leben verantwortlich mitzutragen, und bitte sie, auch in der neuen Amtsperiode ihre Talente und Fähigkeiten tatkräftig einzubringen", dankte der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann (Foto: DPA) in einer ersten Reaktion allen Wählerinnen und Wählern sowie den Kandidatinnen und Kandidaten für ihr Engagement. "Über das gute Ergebnis freue ich mich sehr." Die leicht gestiegene Wahlbeteiligung sei ein "ermutigendes Zeichen", vor allem wenn man bedenke, dass die Beteiligung an politischen Wahlen stetig sinke. "Es zeigt, dass trotz der aktuellen Herausforderungen nach wie vor sehr viele Katholiken bereit sind, sich vor Ort zu engagieren."

"In den kommenden Jahren gilt es, das Motto der Wahl 'Im Zeichen der Zeit' gemeinsam vor Ort umzusetzen und Kirche auch in den nächsten Jahren zu gestalten", sagte Ulrich Stinner, im Bistum Trier für die Rätearbeit zuständig. red