Hier können sich Kinder austoben

Hier können sich Kinder austoben

Der Feuerwehr-Förderverein des Löschbezirks Mittleres Ostertal hat am Gerätehaus in Marth für rund 5300 Euro einen Kinderspielplatz gebaut. Am Pfingstsamstag wurde er feierlich eingeweiht. Die Jagdgenossenschaft kündigte an, 2012 als Ergänzung noch einen Wasserspielplatz anzulegen.

Marth. Eine Vogelnestschaukel und eine Wippe, beides mit einem hervorragenden Fallschutz versehen, und eine Sitzgruppe - so ist der neue Spielplatz neben dem Marther Feuerwehrgerätehaus ausgestattet. Ergänzt wird die Anlage durch eine große Grillhütte. Der Förderverein des Löschbezirks Mittleres Ostertal der Freiwilligen Feuerwehr St. Wendel hat dafür gesorgt, dass die Kinder jetzt mitten im Dorf wieder schöne Spielmöglichkeiten haben. Investiert wurden rund 5300 Euro.Horst Müller, Vorsitzender des Fördervereins, berichtete bei der Übergabe des Platzes am Pfingstsamstag von der Entstehung: Bei Planung und Bau mussten einige Hürden genommen werden. Als vor über zwölf Jahren ein größeres Gerätehaus für die Feuerwehr errichtet wurde, fiel diesem Neubau die dortige Spielanlage zum Opfer. Bereits 2010 fasste der Förderverein den Entschluss, wieder einen Platz für die Kinder anzulegen. Der finanzielle Grundstock wurde im vergangenen Jahr gelegt, als der Erlös einer Tombola in die Vogelnestschaukel investiert werden konnte. "So wie wir bisher mehr als 27 000 Euro für unsere Feuerwehr aufgebracht haben und ihre Jugendarbeit unterstützen konnten, so optimistisch war der Vorstand, dass ihm auch das geplante Spielplatzprojekt gelingt", sagte Horst Müller in seiner Ansprache. 35 Bürger haben beim Bau mitgeholfen und rund 300 Stunden ehrenamtlich geleistet. Die Kosten von rund 5300 Euro wurden durch einen Zuschuss der Landesregierung von 2200 Euro mitgetragen.

"Ich bin begeistert von der Arbeit des Fördervereins, dieser Platz ist eine Augenweide", sagte der Erste Beigeordnete der Stadt St. Wendel, Kurt Wiese (CDU), der im Namen des Bürgermeisters für dieses Engagement dankte. Am Ende der kleinen Feier gab es noch drei gute Nachrichten. Pfarrer Stefan Werner meldete sich zu Wort und versprach: "Falls noch ein Rest für die Finanzierung fehlt - die Kirchengemeinde spendet ihn." Die Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt Ostertal, Ursula Uhl, hatte gleich einen Scheck dabei. Sie überreichte ihn Horst Müller mit den Worten: "Die Awo hat immer ein Herz für Kinder, sie sind schließlich unsere Zukunft." Die dritte gute Nachricht kam von Jagdvorsteher Heinz Jürgen Guth. Er versprach, einen Wasserspielplatz anzulegen und ihn in die bestehende Anlage zu integrieren. Die Kosten von etwa 2500 Euro werde die Jagdgenossenschaft übernehmen. "Ich bin begeistert von der Arbeit des Förder- vereins, dieser Platz ist eine Augenweide"

Erster Beigeordneter der Stadt St. Wendel, Kurt Wiese (CDU)