Nach Interview mit zwei Palästinensern Union Stiftung kritisiert Saarbrücker Zeitung massiv

Saarbrücken · Die Union Stiftung hat die Saarbrücker Zeitung wegen eines Interviews mit zwei in der Region lebenden Palästinensern über die Situation im Gazastreifen scharf kritisiert.

Massive Kritik der Union Stiftung an Saarbrücker Zeitung​
Foto: Robby Lorenz

Der Beitrag sei „nicht nur schlechte journalistische Arbeit, sondern stellt eine Gefahr für unsere Demokratie und insbesondere unsere jüdischen Mitbürger dar und ist Wasser auf die Mühlen antisemitischer Ressentiments“, heißt es in einer Pressemitteilung, die von Dominik Holl, dem stellvertretenden Geschäftsführer der in Saarbrücken ansässigen Stiftung, am Mittwoch versandt wurde.

In dem Interview würden unwidersprochen „demokratiefeindliche, antiisraelische und antisemitische Aussagen“ geäußert, ohne dass die Behauptungen eine Einordnung erfahren würden. Die Union Stiftung hält Anteile an der Gesellschaft für staatsbürgerliche Bildung Saar (GSB), die ihrerseits an der Saarbrücker Zeitung beteiligt ist.

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