Feuerwehren mussten wegen Starkregens häufig ausrücken

Feuerwehren mussten wegen Starkregens häufig ausrücken

Saarbrücken. Der massive Starkregen, der gestern über Teilen des Saarlandes niedergegangen ist, hat die Feuerwehren im Regionalverband und im Kreis Merzig Wadern in Atem gehalten. Die meisten Wassermassen traten den Angaben zufolge im Bereich Püttlingen und Riegelsberg auf, wo das Unwetter die Wehren bis in den späten Abend besonders gefordert hat.

Saarbrücken. Der massive Starkregen, der gestern über Teilen des Saarlandes niedergegangen ist, hat die Feuerwehren im Regionalverband und im Kreis Merzig Wadern in Atem gehalten.

Die meisten Wassermassen traten den Angaben zufolge im Bereich Püttlingen und Riegelsberg auf, wo das Unwetter die Wehren bis in den späten Abend besonders gefordert hat..

In Püttlingen sind nach Angaben von Löchbezirksführer Thomas Albert die Bäche Schlehbach und Erbach so massiv über die Ufer getreten, dass die Fluten zu erheblichen Überschwemmungen in mehreren benachbarten Straßen, unter anderem der Bahnhofstraße und der Marktstraße geführt haben. Dort hätten die Einsatzkräfte mit dem Auspumpen der Keller warten müssen, bis der Wasserpegel wieder gefallen war.

Insgesamt musste die Feuerwehr Püttlingen, die Unterstützung aus Heusweiler, Eiweiler und Quierschied erhalten hatte, 67-mal bis zum Abend ausrücken. Normal sind laut Albert 60 Einsätze über das gesamte Jahr verteilt. "Das war mit einem normalen schweren Sommerregen nicht mehr vergleichbar", sagte Albert.

Stark betroffen war auch Riegelsberg, wo unter anderem die Brücke der Heusweilerstraße in Richtung Dislburg kurzfristig überspült war. In Riegelsberg, wo das THW Riegelsberg sowie die Feuerwehren aus Burbach und Heusweiler aushalfen, gab es gestern 52 Einsätze, berichtet Sascha Kausch, Pressesprecher der Feuerwehr Riegelsberg. red

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