1. Saarland

Endstation Viertelfinale

Endstation Viertelfinale

Hasborn. Am Ende mussten die Gastgeber den Klassenunterschied eingestehen. "Diese Elversberger Mannschaft war deutlich besser als die vor zwei Jahren", sagte Jörg Feid, Stürmer des SV Rot-Weiß Hasborn nach der 1:4 (1:2)-Heimniederlage seiner Truppe im Viertelfinale des Fußball-Saarlandpokals gegen den Regionalligisten SV Elversberg

Hasborn. Am Ende mussten die Gastgeber den Klassenunterschied eingestehen. "Diese Elversberger Mannschaft war deutlich besser als die vor zwei Jahren", sagte Jörg Feid, Stürmer des SV Rot-Weiß Hasborn nach der 1:4 (1:2)-Heimniederlage seiner Truppe im Viertelfinale des Fußball-Saarlandpokals gegen den Regionalligisten SV Elversberg. 2007 hatte Hasborn gegen denselben Gegner im Viertelfinale mit 1:0 gewonnen. Während bei Hasborn acht Spieler aufliefen, die auch damals bei der Pokal-Sensation auf dem Platz standen, war bei Gegner Elversberg mit Kapitän Denny Herzig nur noch ein einziger Akteur dabei, der vor 24 Monaten gegen die Rot-Weißen verloren hatte. Zu Beginn des Spiels sah es durchaus so aus, als könnte Hasborn die SVE erneut ärgern. Denn der Mannschaft von Trainer Gerd Warken gehörte die Anfangsphase. Doch dann schlugen die Gäste zweimal eiskalt zu. In der 22. Minute zog Jean-Claude Mpassy-Nzoumba aus 16 Metern ab, und das Leder schlug auf dem nassen Rasen zum 0:1 im rechten unteren Eck ein. Fünf Minuten später setzte sich Nico Zimmermann rechts im Strafraum durch und spielte das Leder an den kurzen Pfosten. Dort traf erneut Mpassy-Nzoumba zum 0:2. Hasborn zeige sich nicht geschockt, und verkürzte in der 32. Minute auf 1:2. Eine Flanke von Jörg Feid köpfte Pascal Dörr zum Anschlusstreffer in die Maschen. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts wäre Dörr auch fast das 2:2 gelungen, doch er scheiterte nach einem langen Einwurf von Jörg Feid aus fünf Metern am Elversberger Ersatztorwart Matthias Kuhn. Kuhn vertrat Stammkeeper Adnan Masic. Der hatte 2007 im DFB-Pokal mit dem SV Wehen-Wiesbaden gegen den VfB Stuttgart (1:2) Rot gesehen und war deshalb im Saarlandpokal gesperrt. Kurz nach dieser Ausgleichschance traf Nico Zimmermann mit einem sehenswerten Freistoß aus 25 Metern, der genau im Winkel zappelte zum 1:3 (50. Minute). "Dieses Gegentor war der Genickbruch für uns", sagte Jörg Feid. Sieben Minuten später die endgültige Entscheidung. Elversbergs Torjäger Martin Willmann zog aus 30 Metern einfach einmal ab, und der Aufsetzer zappelte zum 1:4 im Netz. Hasborn hatte noch einmal die Chance zu verkürzen, doch Heiko Weber scheiterte in der 64. Minute mit einem Foulelfmeter. "Wir haben souverän gespielt, und so gewonnen, wie ich mir das vorgestellt habe", zeigte sich Elversbergs Trainer Djuradj Vasic zufrieden. "Wir sind absolut enttäuscht, hier war viel mehr drin. Die Mannschaft hat alles versucht, aber Elversberg hat das halt routiniert herunter gespielt", sagte dagegen Hasborns Torschütze Pascal Dörr. Nach dem Pokal-Aus spielt Hasborn am Samstag um 15 Uhr in der Oberliga beim SV Niederauerbach. "Ein ganz routinierter Gegner, das haben wir in der Hinrunde schon gemerkt", so Dörr. Im Hinspiel verlor Hasborn mit 2:3.