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Parken und Bäume ein Thema: Weitere Straßen werden ausgebaut

Parken und Bäume ein Thema : Weitere Straßen werden ausgebaut

Pläne für drei Straßen wurden im Bauausschuss vorgestellt.

Drei weitere Straßen stehen im Ausbauprogramm der Stadt für das Jahr 2019: die Hilgard-, die Rosengarten- und die Strubbergstraße. Alle drei Straßen sind in einem mehr oder weniger schlechten Zustand, wie die Planungsbüros anhand von Fotos verdeutlichten. Allerdings haben die beiden erstgenannten weitere Probleme.

In der Hilgardstraße ist es das Parken. Stefan Fauß vom Ingenieurbüro Fauß aus Etschberg sagte, dass dort zwar beidseitiges Parken erlaubt sei. Allerdings versetzt. Danach gebe es 53 „legale“ Parkplätze. Die Situation stelle sich so dar, dass die Straße und die Gehwege vor allem Richtung Gutenbergstraße auf beiden Seiten zugeparkt sei. „Für die Fußgänger bleiben da oft nur 50 Zentimeter. Da kommt kein Rollstuhlfahrer oder ein Kinderwagen durch“, sagte Fauß.

Deshalb sei ein Ziel der Planung, einen durchgängig, fast zwei Meter breiten barrierefreien Gehweg zu schaffen. Nach der Planung entstehen 55 „legale“ Parkplätze neben der sechs Meter breiten Fahrbahn. Als „verkehrsdämpfende“ Maßnahme würden Verschwenkungen eingebaut. Aus dem Gremium wurde gefragt, ob das Parkproblem so gelöst werden könne. Dazu müsste mehr kontrolliert werden, meinte Fauß. „Dafür bräuchten wir mehr Geld für Mitarbeiter im Ordnungsamt“, merkte der Beigeordnete Henno Pirmann an. Thomas Eckerlein (CDU) schlug eine Einbahnstraßen-Regelung vor. Matthias Nunold (Linke) regte reine Anliegerparkplätze an.

Bei der Rosengartenstraße zwischen der Gutenberg- und Saarlandstraße bereiten die Platanen Probleme. „Deshalb ist es kein Bestandsaufbau. Es bleibt bei einer Sanierung“, erklärte Harald Krupp vom gleichnamigen Planungsbüro aus Waldfischbach. Wegen der Bäume könne man nur die Asphaltdecke abfräsen und eine neue auftragen. Es bliebe dabei, dass der Unterbau der Straße „unterdimensioniert“ sei.

Auf Nachfrage von Nunold antwortete Krupp, dass man auch beim Fräsen nicht garantiere könne, dass die ein oder andere in die Fahrbahn hereinragende Wurzel geschädigt werde. Die Straße bleibt fünf Meter breit und dazu noch ein nur 90 Zentimeter Gehweg auf der Seite der Kirche und des Kindergartens. Kurt Dettweiler (FWG) schlug vor, den Gehweg komplett auf die Alleeseite zu verlegen. Mit dem Hinweis auf den Kindergarten wurde aus dem Ausschuss heraus widersprochen. Auch die Entwässerung bereitete dem Planer Probleme.

Am Ende stimmte das Gremium den vorgestellten Plänen für die Hilgard-, Rosengarten- und Strubbergstraße – die vom Büro WSV aus Saarbrücken erarbeitet worden waren – zu und waren mit der Weiterführung der Planung einverstanden.