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Kolumne Unsere Woche: Awo-Projekt ist ein Impuls für die Stadt

Kolumne Unsere Woche : Awo-Projekt ist ein Impuls für die Stadt

Zwei Träger von Seniorenheimen in Zweibrücken haben diese Woche ganz unterschiedlich Akzente gesetzt – einmal bittere, einmal frohe. Da ist zum einen der Landesverein für Innere Mission in der Pfalz. Der LVIM, der das Wichernhaus betreibt (ferner einen ambulanten Hospizdienst in der Poststraße) ist bald Geschichte. Die Diakonissen Speyer-Mannheim übernehmen bis 2018 den Landesverein und damit auch dessen Einrichtungen (siehe Bericht rechts). Eine traurige Entwicklung für die Mitarbeiter des LVIM. Aber ihre Stellen sollen erhalten bleiben – letztendlich ist es das, was zählt.

Die Beschäftigten des Awo-Heims indes können mit stolz geschwellter Brust durch Zweibrücken laufen. Ihr Arbeitgeber hatte ganz andere Nachrichten zu verkünden. Die Awo wertet das Seniorenheim am Rosengarten deutlich auf, die Arbeiten liegen im Zeitplan, berichtete der Merkur am Freitag. Ab Herbst 2018 soll unter anderem ein „Café am Wasser“ Heimbewohner und Bürger anziehen. Nicht nur finanziell setzt die Awo mit dem Projekt Impulse für die Stadt. Das Heim als Begegnungsstätte für Alt und Jung kann künftig ganz neu strahlen.