Wiederkehrende Beiträge im Blick

Contwig setzt weiter darauf, jungen Familien ein passendes Umfeld zu bieten. Dazu soll vor allem der Bau des Kindergartens in Stambach, attraktive Freizeitmöglichkeiten aber auch die Ausweisung neuer Bauplätze am Bohnrech beitragen.

In der Ortsgemeinde Contwig wird über die Einführung von wiederkehrenden Beiträgen für den Straßenausbau nachgedacht. Das berichtet Ortsbürgermeister Karlheinz Bärmann (CDU ) im Gespräch mit dem Pfälzischen Merkur. Der Gemeinderat soll über dieses Thema in seiner ersten Sitzung in diesem Jahr eingehend beraten. Bärmann selbst plädiert für dieses Abrechnungs-System, da so keine extrem hohen Kosten auf die Anlieger auf einen Schlag zukommen würden, wie dies bei der bisherigen Regelung der Fall sei. In den kommenden Monaten steht in Stambach der Ausbau der Schulstraße auf dem Programm. Außerdem soll in dem Ortsteil auch der Ausbau der Felsackerstraße geplant werden. In Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb für Mobilität werde auch eine neue Gestaltung der Stambacher Ortseinfahrt realisiert. Wichtigstes Projekt sei der Bau des Kindergartens im Stambacher Baugebiet "Rechts des Dellfelder Wegs". Die 663 Quadratmeter große Einrichtung wird zwei Gruppenräume und einem Raum für die Betreuung unter dreijähriger Kinder haben. Die Einrichtung ist für zwei Regel- und eine Krippengruppe geplant. Insgesamt könnten hier künftig 60 Kinder betreut werden.

Bärmann setzt mit Blick auf die demografische Entwicklung vor allem auch auf junge Familien . So seien im Contwiger Neubaugebiet "Am Bohnrech" weitere 50 Bauplätze geplant. Es handelt sich dabei um die Fortsetzung der Bebauung. Sie sollen in zwei Phasen erschlossen werden.

"Damit bieten wir jungen Menschen hervorragende Voraussetzungen zur Schaffung ihres Eigenheimes", macht der Ortsbürgermeister deutlich, dass er damit auch dem zu erwartenden Bevölkerungsrückgang in seiner Gemeinde stoppen möchte.

In den vergangenen beiden Jahren seien dort bereits 70 Bauplätze veräußert worden. Auch der geplante Netto-Markt am Seitershang soll in Contwig möglichst schnell seine Pforten öffnen. Eine Aufwertung des Freizeitgebietes verspricht sich der Ortsbürgermeister durch den Wasserpark, den die Verbandsgemeinde auf dem jetzigen Minigolfplatz errichten will. Bärmann hofft, dass es seiner Kommune gelingt, in das Städtebauförderprogramm des Landes zu kommen.

Dieses sieht sowohl eine finanzielle Förderung von Projekten der Gemeinde als auch von privater Seite vor, da die Gemeinde wegen ihrer Größe von der Dorferneuerung ausgeschlossen sei.