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Beratungstelefon für Kinder und Jugendliche

Hotline des Kreisjugendamtes : Hilfe am Telefon für Jugendliche

Neue Hotline für Kinder des Kreisjugendamtes. Fachkräfte bieten Unterstützung an.

Unter dem Motto „Wir sind für Dich da!“ hat das Jugendamt des Saarpfalz-Kreises ab sofort ein Beratungstelefon für die Sorgen und Nöte von Kindern und Jugendlichen eingerichtet. Damit diese einen vertrauensvollen Ansprechpartner finden können, bieten sozialpädagogische Fachkräfte montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr unter Tel. (0 68 41) 1 04 71 00 Beratung an. Sie entwickeln gemeinsam Ideen, wie kleinere und größere Probleme zu lösen sind. Das teilt der Kreis mit.

Während der vergangenen Wochen kam das öffentliche Leben mehr und mehr zum Erliegen. Die familiären Belastungen hingegen stiegen an.

Geschlossene Kinderbetreuung, geschlossene Schulen, Wegfall von Freizeitangeboten, weitreichende Kontaktsperre sowie das Arbeiten im Homeoffice stellten viele Familien vor große Herausforderungen, hieß es von der Verwaltung zum Hintergrund. Auf der einen Seite haben Eltern Ängste und Sorgen um die Zukunft.

Auf der anderen Seite werden die Kinder und Jugendlichen durch eingeschränkte Möglichkeiten der Freizeitgestaltung und durch die neue Situation des Lernens von zu Hause zusätzlich belastet. Damit Kinder und Jugendliche gerade in dieser Zeit einen vertrauensvollen Ansprechpartner finden, habe die Kreisverwaltung diese neue Beratungsnummer für sie eingerichtet.

„Wir haben die bisherigen telefonischen Erreichbarkeiten des Jugendamtes in der Corona-Krise zu Fragen wie Kinderbetreuung, Erziehung, Organisation, Unterstützung und Motivation beim schulischen Lernen zu Hause mit dieser Kinder-Hotline ergänzt. Unsere Schoolworkerinnen und Schoolworker sind durch ihr Arbeitsfeld in den Grundschulen und weiterführenden Schulen sehr gut vertraut mit der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen. Sie unterstützen mit professioneller Unterstützung und vertrauensvoller Beratung, auf die wir insbesondere in der aktuellen Situation gut aufbauen können“, erklärt Landrat Theophil Gallo.