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SPD kritisiert geplanten Aufpreis für Nutzer von Loschky-Halle

SPD kritisiert geplanten Aufpreis für Nutzer von Loschky-Halle

Der Kostenbeitrag der Vereine an die Gemeinde für die Nutzung der Konrad-Loschky-Halle bleibt vorerst konstant. Die geplante saftige Erhöhung soll erst mit dem Vorstand des SVB, einem wichtigen Mieter, besprochen werden.

Vom Schmuckstück der Gemeinde ist bisweilen die Rede, wenn es um die Konrad-Loschky-Halle geht. Gerne glänzen Politiker mit Projekten, die von engagierten Bürgern mit viel Eigenleistung gestemmt wurden. Das ist in Battweiler ebenso Tatsache wie anderswo. Dass bei solchen Einrichtungen für die Gemeinde das Jahr über einiges an Fixkosten anfällt, ist ebenso klar. Schon jetzt haben die Nutzer der Halle einen Jahresbeitrag zu den Unterhaltungskosten zu leisten. Der Sportverein SVB als stärkster Nutzer entrichtet im Augenblick einen Beitrag von monatlich rund 44 Euro.

Eine Erhöhung dieses Betrages um fast das Doppelte ist am Mittwochabend im Ortsgemeinderat ins Gespräch gekommen. Dass jetzt aber zunächst einmal mit der Vorstandschaft des Sportvereins Kontakt aufgenommen wird, ist vor allem Werner Graushaar (SPD ) zu verdanken. Der machte nicht nur deutlich, welche Anstrengungen seitens des Vereins unternommen werden, um den SVB wirtschaftlich nicht in Schieflage zu bringen, sondern zeigte gleichzeitig auf, wie sich der Verein auch im Dorfleben beispielsweise an der Kerwe einbringe. Graushaar nennt als Beispiele das Engagement am Kerwemontag, etwa in Sachen Männerballett oder Theatergruppe. "Ändert sich was, wenn wir jetzt diesen Verein noch mehr belasten? Was ist, wenn es keine Helfer mehr gibt? Die Hallenkosten bleiben überwiegend. Da muss man einfach miteinander reden, bevor Entscheidung getroffen sind, die Gräben reißen. Eine Erhöhung um rund 80 Prozent, wie sie jetzt hätte erfolgen sollen, halte ich nicht für gerechtfertigt."

Verständigungsgespräche sollten deshalb geführt werden. Der Männer- und Gemütlichkeitsgesangverein, der den kleinen Saal im Dorfgemeinschaftshaus für die Singstunden nutzt, zahle dafür 200 Euro im Jahr. Der Reit- und Fahrverein steuert den gleichen Beitrag bei. 200 Euro im Jahr kommen zudem von den "Geselligen Senioren". Der Landfrauenverein, später "Frauen Aktiv" ist nicht mehr aktiv.