Neues Entrée für Hornbach

Für rund 180 000 Euro soll der Platz im Bereich Butterweg/Grabenstraße umgestaltet werden. Bei dem Konzept, für das sich der Rat entschieden hat, wurde bewusst auf einen Brunnen verzichtet.

Mit der Sanierung der Gebäude um die Apotheke an der Hauptstraße und der dahinter liegenden Stadtmauer mit Aufgang zum Klostergarten wurde das Hornbacher Stadtbild in den letzten Jahren schon verbessert. Über den Platz im Bereich der Einmündung des Butterwegs/Grabenstraße in die Hauptstraße (B 424) wird ebenfalls seit einigen Jahren geredet.

Das Büro Meckler hat drei Varianten für die Platzgestaltung vorgelegt. Der Stadtrat stimmte dem Entwurf zu, der weniger Aufbauten vorsieht. Vor allem auf einen Brunnen wird verzichtet, wie Bürgermeister Reiner Hohn feststellt. "Mit Brunnen hatten wir in der Vergangenheit öfters Probleme", meinte Hohn. Zudem müsse die Stadt die Kosten im Auge behalten. Sie werden auf rund 180 000 Euro geschätzt. Nach dem Plan schwenkt der Butterweg nicht wie bisher vor der Einmündung in die B 424 Richtung Grabenstraße. Der Butterweg führt gerade auf die Hauptstraße. Die Grabenstraße wird über eine Verbindungsstraße über den Butterweg erschlossen.

Mit dem begrünten Platz werde ein "adäquates Entrée" für Hornbach geschaffen, sagte Meckler. Bürgermeister Hohn informierte, dass der Landesbetrieb Mobilität die Ausschreibung für den Rückbau der B 424 und die Platzgestaltung auf den Weg bringen möchte. Dazu werde der Planentwurf benötigt. Deshalb sei auch die Sitzung in den Ferien notwendig geworden. "Wir wollen keine weitere Zeit verlieren."

Der Rat stimmte auch dem Planentwurf für die Umgestaltung des Oberbeiwalderhofes in eine psychosomatische Fachklinik zu.

Noch nicht ganz so weit ist das Vorhaben im Gebiet auf der Platte. Dort wurde in der Sitzung der Aufstellungsbeschluss gefasst. Ein Grundstücksbesitzer möchte an einer angrenzenden Fläche, die noch im Außenbereich liegt, bauen. Dazu muss ein Bebauungsplan erstellt werden. "Das macht der Eigentümer selbst", sagte Hohn. Bei dem Verfahren werde darauf geachtet, dass von den Eigentümern in dem Bereich "keiner benachteiligt wird", betonte der Beigeordnete Helmut Weiske. Zu Beginn der Sitzung wurde Axel Mönch (SPD ) für das aus persönlichen Gründen ausscheidenden Ratsmitglied Alfred Schwartz neu verpflichtet.

Im nicht öffentlichen Teil wurde der Erbpachtvertrag der Stadt mit dem Sportverein verändert. Die vier Tennisplätze , die bereits in einen Wohnmobil-Stellplatz und eine Bouleanlage umgebaut wurden (wir berichteten), wurden aus dem Pachtvertrag herausgenommen. "Damit haben wir nur vollzogen, was bereits Fakt ist", sagte Hohn. Weiter wurde der Wartungsvertrag für die Straßenbeleuchtung mit den Stadtwerken verlängert.