Youngster wollen Chance nutzen

Die Anziehungskraft des neuen VTZ-Trainers Danijel Grgic hält an. Mit Robin Sauer, Philipp Mägel und Hendrik Rolshausen konnten drei junge Talente für die Oberliga-Mannschaft der Zweibrücker gewonnen werden.

Robin Sauer, Philipp Mägel und Hendrik Rolshausen sehen in ihrem Wechsel zur VTZ Saarpfalz eine tolle Chance, sich sportlich und persönlich weiterzuentwickeln und freuen sich auf die Zusammenarbeit mit Trainer Danijel Grgic. Mittelfristig streben alle drei den Aufstieg mit der VTZ in 3. Liga an und wollen ihren Teil dazu beitragen.

Der Linksaußen Hendrik Rolshausen wechselt vom Ligarivalen HSG Völklingen zur VTZ. Wichtiger Faktor für seinen Wechsel war sein neuer und alter Trainer Danijel Grgic, den er bereits aus der gemeinsamen Zeit bei der HG Saarlouis kennt. "Dado war bereits vier Jahre mein Jugendtrainer bei der HGS und hat mein Spielverständnis sehr stark geprägt. Auch wenn mir der Abschied von meiner alten Mannschaft sehr schwer fiel, konnte ich Dados Ruf nicht widerstehen und möchte mit ihm dieses spannende Projekt zusammen angehen", äußert sich der junge Linksaußen, der in den direkten Duellen der HSG Völklingen mit der VTZ die Verantwortlichen der Rosenstädter überzeugt hatte. Rolshausen, der einige der VTZ-Neuzugänge bereits aus der gemeinsamen Zeit bei der HG Saarlouis kennt, sieht in Zweibrücken vor allem die Chance sich persönlich weiterzuentwickeln und schwärmt von seinem neuen Verein: "Die VT Zweibrücken gehört seit Jahren zu den absoluten Top-Teams der Oberliga-RPS und ist überaus professionell strukturiert."

Gleich zwei Jugendbundesligaspieler vom Lokalrivalen SV64 Zweibrücken konnten die Verantwortlichen um Neu-Trainer Danijel Grgic zu einem Wechsel zur VTZ bewegen. Robin Sauer, der auf Rechtsaußen den überraschenden Abgang von Sven-Malte Hoffmann kompensieren soll, geht in seine erste Saison bei den Herren. Ihn treibt vor allem die Suche nach einer neuen Herausforderung an sowie die Möglichkeit, Teil eines neuen Projekts unter Führung von Danijel Grgic zu sein. Auch er sieht im neuen Trainer eine große Persönlichkeit, von der er viel lernen könne.

Philipp Mägel hingegen soll eine Alternative im Rückraum der Saarpfälzer werden. Beim SV64, wo er neben der Jugendbundesliga- auch öfters in der Saarlandliga-Mannschaft spielte, war Mägel vor allem linken Rückraum als Shooter zum Einsatz gekommen. Er sieht sich selbst aber keineswegs auf diese Position beschränkt. "Ich habe hauptsächlich auf Halblinks gespielt, komme aber auch auf Linksaußen oder Rückraummitte gut zurecht," sagt Mägel. Besonders angetan war er von seinem ersten Gespräch mit Grgic. "Dado hat mich überzeugt, dass wir nicht im ersten Jahr um jeden Preis den Aufstieg in die 3. Liga realisieren wollen oder müssen. Vielmehr will er dem Team Zeit geben sich zu finden und zu entwickeln, um dann schon in der darauffolgenden Runde voll angreifen zu können. Von daher war er, neben der sportlichen Perspektive, einer der Hauptgründe für meinen Wechsel", erklärt Mägel.