Teichmann verpasst Prolog-Sieg

Teichmann verpasst Prolog-Sieg

Oberhof. Fulminanter Start der deutschen Langläufer ins Olympia-Jahr 2010: Mit dem besten Mannschaftsergebnis der Saison - einem dritten Rang von Axel Teichmann (Bad Lobenstein) und Platz fünf von Miriam Gössner (Garmisch) - haben die Athleten des Deutschen Skiverbandes am Neujahrstag beim Start der Tour de Ski in Oberhof Hoffnungen geweckt

Oberhof. Fulminanter Start der deutschen Langläufer ins Olympia-Jahr 2010: Mit dem besten Mannschaftsergebnis der Saison - einem dritten Rang von Axel Teichmann (Bad Lobenstein) und Platz fünf von Miriam Gössner (Garmisch) - haben die Athleten des Deutschen Skiverbandes am Neujahrstag beim Start der Tour de Ski in Oberhof Hoffnungen geweckt. Die Siege gingen an Weltcup-Spitzenreiter Petter Northug aus Norwegen und die Slowenin Petra Majdic. Die vier Stationen der Tour de Ski sind Oberhof, Prag, Cortina-Toblach und Val di Fiemme. "Ich wollte bei den drei Rennen zu Hause zwei Mal auf das Podium. Das ist mir mit Rang drei zur Hälfte schon gelungen", sagte Teichmann, der sich in Oberhof auf dem Prolog über 3,75 Kilometer nicht so spritzig fühlte. "Es ging etwas zäher. Aber morgen soll es noch kälter sein. Ich greife wieder an", sagte der Thüringer. An diesem Samstag steht in Oberhof das Rennen über 15 Kilometer an, am Sonntag der Sprint. Bei den Frauen schaffte Miriam Gössner die Olympia-Norm. Auch Claudia Nystad aus Oberwiesenthal sicherte sich als Zwölfte das Ticket für die Olympischen Spiele (12. bis 28. Februar) im kanadischen Vancouver. Besonders Gössner beeidruckte. "Ich wollte einfach ein gutes Rennen laufen", sagte die etatmäßige Biathletin, die am Abend aus der Tour ausstieg, weil die beiden nächsten Rennen im klassischen Stil gelaufen werden. Gössner hat noch nie in ihrer Karriere ein Klassik-Rennen bestritten. "Mir ist es lieber, ich fahre von hier mit dem guten Gefühl des fünften Platzes weg als dass ich nach einer Klatsche im klassischen Distanzrennen ins Grübeln komme", sagte Gössner. red/dpa

Am RandeDer österreichische Skilanglauf-Olympiasieger Christian Hoffmann hat nach einer von der Disziplinarkommission der Nationalen Anti-Doping-Agentur (Nada) ausgesprochenen Suspendierung seine Karriere beendet. "Auf Grund all der Dinge habe ich keine Chance mehr auf die Olympia-Qualifikation. Nachdem es ohnehin meine letzte Saison gewesen wäre, werde ich jetzt sofort aufhören", sagte Hoffmann.Gegen Hoffmann, der am Mittwoch krankheitsbedingt seine Teilnahme an der Tour de Ski abgesagt hatte, ermittelte die österreichische Nada seit Mitte Dezember. Es liegt zwar kein positiver Dopingtest vor, er steht allerdings im Verdacht, Mitbesitzer einer Zentrifuge zum Blutdoping gewesen zu sein. dpa

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