Axel Teichmann derzeit Gesamtzweiter der Tour de Ski

Axel Teichmann derzeit Gesamtzweiter der Tour de Ski

Oberhof. Die Herren im Soll, die Damen im Tief: Nach dem ersten Drittel der Tour de Ski haben sich die Prognosen der Experten bestätigt. Während Axel Teichmann (Bad Lobenstein) als Gesamtzweiter und Tobias Angerer (Vachendorf) weiter auf Tuchfühlung zum Tour-Spitzenreiter und zweifachen Oberhof-Sieger Petter Northug (Norwegen) sind, haben die Damen in der Gesamtwertung keine Chancen mehr

Oberhof. Die Herren im Soll, die Damen im Tief: Nach dem ersten Drittel der Tour de Ski haben sich die Prognosen der Experten bestätigt. Während Axel Teichmann (Bad Lobenstein) als Gesamtzweiter und Tobias Angerer (Vachendorf) weiter auf Tuchfühlung zum Tour-Spitzenreiter und zweifachen Oberhof-Sieger Petter Northug (Norwegen) sind, haben die Damen in der Gesamtwertung keine Chancen mehr. Nachdem Evi Sachenbacher-Stehle über zehn Kilometer im klassischen Stil als 16. noch beste DSV-Läuferin war, schied sie am Sonntag in der Qualifikation zum Klassik-Sprint aus und rutschte weiter ab. Dafür kamen zwar Nicole Fessel und ihre Oberstdorfer Club-Kollegin Katrin Zeller weiter, doch im Viertelfinale bekamen auch sie die Grenzen aufgezeigt. Dagegen feierten Petra Majdic (Slowenien) im Sprint und Tour-Spitzenreiterin Justyna Kowalczyk (Polen) im Distanzrennen souveräne Siege. Sein persönliches Oberhof-Ziel mit zwei Podestplätzen erreichte Teichmann mit etwas Glück. "Platz drei ist völlig in Ordnung im Sprint. Ich hatte zwar Glück als Lucky Loser im Halbfinale, aber es war auch harte Arbeit. Platz zwei in der Gesamtwertung ist eine sehr gute Ausgangsposition. Wir sind auf einem guten Weg", meinte Teichmann zufrieden, nachdem er nachträglich auf Rang drei vorrückte. Der Russe Ivan Alipow wurde wegen Behinderung zurückgestuft. Am Sieg des Norwegers Eldar Rönning vor Northug aber gab es keine Zweifel. Das Klassik-Rennen über 15 km zeigte die weiter ansteigende Form der DSV-Herren. Zwar konnte keiner den erneut fulminant antretenden Northug halten, doch die Plätze fünf durch Angerer, sechs von Teichmann und acht von Jens Filbrich (Frankenhain) bedeuteten das beste Mannschaftsergebnis in diesem Winter. Heute geht es mit der Tour de Ski in Prag mit den Freistilsprints weiter. dpa

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