Kolodziej macht den Kader der HG Saarlouis stärker

Kolodziej macht den Kader der HG Saarlouis stärker

Handball-Zweitligist verpflichtet auch Max Hartz.

Die Kaderplanung der HG Saarlouis schreitet voran. Mit Falk Kolodziej und Max Hartz stehen zwei weitere Neuzugänge des Handball-Zweitligisten für die Spielzeit 2017/2018 fest. Zuvor waren die Verpflichtung von Arthur Muller (Rückraum links) und Pascal Noll (Linksaußen) bekannt gegeben worden, die Jonas Faulenbach (TuS Ferndorf) und Philipp Kessler (Karriereende/künftig Co-Trainer) ersetzen werden. Außerdem hat Tom Paetow seinen Vertrag um ein Jahr bis 2018 verlängert.

"Wir müssen uns im Rückraum breiter aufstellen und werden uns mit ihm sowohl qualitativ als auch quantitativ verbessern", sagt HG-Vorsitzender Richard Jungmann über Kolodziej. Der ist 23 Jahre alt, Spielmacher und kommt vom Bundesligisten HBW Balingen-Weilstetten, der ihn meist in der zweiten Mannschaft in der 3. Liga Süd einsetzte. Sein Vertrag gilt bis 2019. "Er ist menschlich ein ganz feiner Kerl und sportlich ein Kämpfertyp. Damit entspricht er unseren Vorstellungen und wird gut zur Mannschaft passen", sagt Jungmann. Und Trainer Jörg Bohrmann lobt "eine große Spielintelligenz". "Wir erhoffen uns einiges, auch wenn er noch jung ist", sagt Bohrmann über den Bayer und Sohn des ehemaligen Erstliga-Profis Christoph Kolodziej.

Der Vater von Max Hartz ist der saarländische Rekord-Nationalspieler Jürgen Hartz. Hartz junior ist 19 Jahre alt, kommt von Oberligist VTZ Saarpfalz und hat für ein Jahr unterschrieben. Ob er fest zum Zweitliga-Kader gehören wird oder zunächst in die zweite Mannschaft rückt, entscheidet sich nach der Sommer-Vorbereitung. Die Verträge beider Neuzugänge gelten sowohl in der 2. Liga als auch in der 3. Liga.

Unklar ist noch, ob Spielmacher Ibai Meoki seinen auslaufenden Vertrag verlängern wird. "Wir befinden uns in Gesprächen", sagt Vereins-Chef Jungmann. Eventuell muss auch eine Alternative für Rückraumspieler Yann Polydore her, der hinter den Erwartungen zurückbleibt. "Am liebsten wäre es uns, wenn er sich stabilisieren würde", sagt Jungmann.