Kaum noch Hoffnung für Hertha, BVB verpasst Sprung auf Rang drei

Frankfurt/Dortmund. Schlusslicht Hertha BSC hat im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga gestern bei Eintracht Frankfurt nur 2:2 (2:1) gespielt und liegt drei Spieltage vor Saisonende fünf Punkte hinter Relegationsplatz 16 zurück, den der SC Freiburg belegt. Gojko Kacar (17. Minute) und Raffael (43.) hatten die Hertha vor 49 800 Zuschauern zwei Mal in Führung gebracht

Frankfurt/Dortmund. Schlusslicht Hertha BSC hat im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga gestern bei Eintracht Frankfurt nur 2:2 (2:1) gespielt und liegt drei Spieltage vor Saisonende fünf Punkte hinter Relegationsplatz 16 zurück, den der SC Freiburg belegt. Gojko Kacar (17. Minute) und Raffael (43.) hatten die Hertha vor 49 800 Zuschauern zwei Mal in Führung gebracht. Ümit Korkmaz (37.) und Marco Russ (63.) glichen für die Eintracht aus. Pirmin Schwegler schoss in der 42. Minute einen Foulelfmeter für Frankfurt übers Tor. "Die Enttäuschung ist natürlich groß. Wir wollten hier gewinnen, denn wir brauchten die drei Punkte. Nun wird es natürlich wahnsinnig schwer", sagte Hertha-Sportchef Michael Preetz.

Borussia Dortmund hat dagegen den Vorstoß auf Rang drei, der die Champions-League-Qualifikation bedeutet, verpasst. Im Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim gelang dem BVB gestern nur ein 1:1 (0:0). Nelson Valdez brachte die Gastgeber vor 80 100 Zuschauern in Führung (57.). Doch ein Eigentor von Mats Hummels (89.) verhinderte den fünften Heimsieg nacheinander. Dortmunds Trainer Jürgen Klopp (Foto: dpa) erklärte frustriert: "Wir sind für unseren einzigen Zuordnungsfehler in der Partie bestraft worden. Das fühlt sich ungerecht an und hinterlässt ein mieses Gefühl." dpa