Dutt und das kleine gallische Dorf in der Bayer-Kabine

Dutt und das kleine gallische Dorf in der Bayer-Kabine

Dortmund. Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund kann an diesem Samstag im Spiel gegen Bayer Leverkusen (15.30 Uhr) Geschichte schreiben: Die Borussia hat die Möglichkeit, ihren Vereinsrekord aus dem Vorjahr mit 15 Partien in Serie ohne Niederlage einzustellen

Dortmund. Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund kann an diesem Samstag im Spiel gegen Bayer Leverkusen (15.30 Uhr) Geschichte schreiben: Die Borussia hat die Möglichkeit, ihren Vereinsrekord aus dem Vorjahr mit 15 Partien in Serie ohne Niederlage einzustellen. Den Meister wirft der Ausfall von Ausnahmespieler Mario Götze nicht aus der Spur: Die Verpflichtung von Marco Reus von Borussia Mönchengladbach, die Vertragsverlängerungen von Trainer Jürgen Klopp und Sportdirektor Michael Zorc, dazu drei Siege in drei Spielen in der Rückrunde, die Tabellenführung, der Einzug in das DFB-Pokal-Halbfinale - Zeiten wie 2005, als der Club vor der Insolvenz stand, sind nicht mehr denkbar.Die Erfolgsgeschichte soll gegen Leverkusen weitergeschrieben werden. Bei aller Euphorie warnt aber BVB-Trainer Jürgen Klopp: "Wir treffen auf eine richtig gute Mannschaft. Trotzdem ist sie nicht bei bester Stimmung. Woran das liegt, kann ich nicht beurteilen."

Das Thema Michael Ballack und dessen Reservistenrolle zum Beispiel sorgen für Ärger bei Bayer. Doch Trainer Robin Dutt sagt trotzig: "Es gibt ein kleines gallisches Dorf unten bei uns in der Kabine, das sich nur mit Dortmund beschäftigt." Die Borussia ist seit 14 Spielen ungeschlagen, Leverkusen hat in zehn Spielen nur einmal verloren. Trotz des angespanten vereinsinternen Klimas ist Bayer schwer zu schlagen. "Man glaubt es kaum: Nur der 1. FC Nürnberg hat uns in den letzten zehn Spielen besiegt", sagt Dutt mit Blick auf den 17. Dezember und die 0:3-Heimniederlage. Er hofft in Dortmund auf eine gelungene Generalprobe für das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen den FC Barcelona am Dienstag (20.45 Uhr). dpa/dapd

Foto: Meissner/AP

Mehr von Saarbrücker Zeitung