Der "König der Elefanten" will Taten sprechen lassen

Der "König der Elefanten" will Taten sprechen lassen

Libreville. Die Fußball-Profis der Elfenbeinküste wollen sich ihren Traum erfüllen. "Wir sind dran", sagte Didier Drogba nach dem Halbfinale beim Afrika-Cup gegen Mali (1:0). Mehr Worte wollte der "König der Elefanten" nicht verlieren. Seit zehn Jahren gehen die Ivorer als Favorit in Afrika-Meisterschaften. Geholt haben sie den Titel nie

Libreville. Die Fußball-Profis der Elfenbeinküste wollen sich ihren Traum erfüllen. "Wir sind dran", sagte Didier Drogba nach dem Halbfinale beim Afrika-Cup gegen Mali (1:0). Mehr Worte wollte der "König der Elefanten" nicht verlieren. Seit zehn Jahren gehen die Ivorer als Favorit in Afrika-Meisterschaften. Geholt haben sie den Titel nie. Statt Worte wollen sie am Sonntag (20.30 Uhr/Eurosport) im Finale in Libreville in Gabun gegen Außenseiter Sambia Taten sprechen lassen.Seit zehn Jahren, als Drogba sein Debüt gab, läuft die "goldene Generation" einem Triumph hinterher. Mit dem Stürmer des FC Chelsea drängten seit 2002 viele talentierte junge Spieler in die Nationalelf: Didier Zokora, Kolo Touré, Siaka Tiene, Kader Keita und Aruna Dindane. Das Talent der Mannschaft galt als außergewöhnlich. Die Westafrikaner wurden zur interessantesten Elf des Kontinents. Ihr wurde zugetraut, den Weltmeister-Titel erstmals nach Afrika zu holen.

Die Erwartungen wurden nie erfüllt. 2006 und 2010 schied die Elfenbeinküste in der WM-Vorrunde aus. Und sie versagte regelmäßig beim Afrika-Cup. Nun soll der Titel her. Finalgegner Sambia bezwang aber im Halbfinale den großen Favoriten Ghana 1:0. "Es ist wie ein Traum", sagt Sambias Kapitän Chris Katongo. Der Endspielort ist für sein Land mit großen Emotionen verbunden. In Libreville kam 1993 bei einem Flugzeugabsturz fast die komplette Nationalelf Sambias um. Trainer Hervé Renard sagt: "Stellen Sie sich vor, wir könnten dort den Pokal in die Höhe stemmen. Es wäre eine fantastische Möglichkeit, jene Menschen zu ehren, die ein ultimatives Opfer für ihr Land gebracht haben." dapd

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