Der neue 1899-Trainer Babbel hat keine Angst vor Milliardär Hopp

Der neue 1899-Trainer Babbel hat keine Angst vor Milliardär Hopp

Zuzenhausen. Einen Tag nach der Entlassung von Holger Stanislawski hat der kriselnde Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim am Freitag erwartungsgemäß Markus Babbel als Trainer vorgestellt. Der 39-Jährige erhielt einen bis 2014 geltenden Vertrag. Er sitzt bereits an diesem Samstag im Spiel bei Werder Bremen (15.30 Uhr) auf der Bank

Zuzenhausen. Einen Tag nach der Entlassung von Holger Stanislawski hat der kriselnde Fußball-Bundesligist 1899 Hoffenheim am Freitag erwartungsgemäß Markus Babbel als Trainer vorgestellt. Der 39-Jährige erhielt einen bis 2014 geltenden Vertrag. Er sitzt bereits an diesem Samstag im Spiel bei Werder Bremen (15.30 Uhr) auf der Bank. "Ich hoffe, die Mannschaft in der Kürze der Zeit positiv zu beeinflussen", sagt Babbel. Manager Ernst Tanner erklärt: "Er wird in erster Linie psychologisch tätig werden müssen, erst danach nach und nach die taktischen Prinzipien erarbeiten, die uns weiterbringen sollen." Dass Babbel kein leichtes Erbe antritt, ist Tanner bewusst. Stanislawski war beliebt. Babbel werde es "schwer haben, diese Sympathie-Werte zu erreichen".Für Babbel ist es kein Problem, dass der allmächtige 1899-Mäzen und Milliardär Dietmar Hopp im Hintergrund die Fäden spinnt: "Ich habe Respekt vor ihm, aber keine Angst. Im Gegenteil, ich würde mich über regelmäßigen Austausch mit ihm freuen." dapd

Foto: anspach/dpa

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