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Die Borussia kapituliert- Bayer atmet auf

Die Borussia kapituliert- Bayer atmet auf

Athen/Leverkusen. Bei Borussia Dortmund herrschte nach der 1:3-Pleite bei Olympiakos Piräus tiefe Enttäuschung, bei Bayer Leverkusen war die Erleichterung groß: Die Werkself kann nach dem 2:1 gegen den FC Valencia in der Champions League für das Achtelfinale planen. Der BVB mit nur einem Punkt aus drei Spielen als Tabellenletzter weit von dem Ziel entfernt

Athen/Leverkusen. Bei Borussia Dortmund herrschte nach der 1:3-Pleite bei Olympiakos Piräus tiefe Enttäuschung, bei Bayer Leverkusen war die Erleichterung groß: Die Werkself kann nach dem 2:1 gegen den FC Valencia in der Champions League für das Achtelfinale planen. Der BVB mit nur einem Punkt aus drei Spielen als Tabellenletzter weit von dem Ziel entfernt. Trainer Jürgen Klopp schob denn auch Frust wie selten. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke verkündete gar die Kapitulation. Mit grimmigen Mienen nahmen beide nach dem 1:3 in Piräus Abschied von der Königsklasse. "Wir brauchen uns über das Weiterkommen keine Gedanken mehr zu machen. Es war ein schrecklicher Tag", räumte Watzke ein. Jetzt will Dortmund den Totalschaden abwenden und zumindest das Überwintern in der Europa League sichern - dafür muss der deutsche Meister Gruppendritter werden.In Leverkusen ist die Lage anders. Mit einem der verrücktesten Spiele in Bayer-Geschichte sorgte die Mannschaft von Trainer Robin Dutt dafür, dass das Krisengerede abebbt, das Wir-Gefühl gestärkt und die Kluft zu Dutt überbrückt wird. "Das Verhältnis ist gut, alles sehr positiv", versicherte Sidney Sam, der nach seinem 2:1-Siegtreffer in der 56. Minute auf den Trainer zulief und ihn innig herzte. Dutt fiel "ein großer Stein vom Herzen". An einen Erfolg gegen die Spanier hatte kaum einer zu glauben gewagt, zumal eine völlig verunsicherte Bayer-Elf in den ersten 45 Minuten an einem Debakel vorbeischlitterte. "Das war ziemlich das Schlechteste, was ich als Fußballer mitgemacht habe", meinte Michael Ballack. "Wir konnten glücklich sein, nur 0:1 hinten zu liegen. Schlechter konnte es nicht mehr werden", sagte André Schürrle, der vier Minuten vor Sam den Ausgleich nach dem Führungstor des Spaniers Jonas (24. Minute) erzielt hatte. dpa