1. Saarland

Über Stock und Stein zum Sieg

Über Stock und Stein zum Sieg

Nohfelden. René Strosny vom Bautzener LV und Rainer Koch von der LG Würzburg haben am Samstag den Bärenfels-Geländelauf über Stock und Stein im Naturpark Saar-Hunsrück über 63 Kilometer (und 1800 Höhenmeter) gewonnen

Nohfelden. René Strosny vom Bautzener LV und Rainer Koch von der LG Würzburg haben am Samstag den Bärenfels-Geländelauf über Stock und Stein im Naturpark Saar-Hunsrück über 63 Kilometer (und 1800 Höhenmeter) gewonnen. Wie schon vor zwei Jahren passierten die befreundeten Lauf-Enthusiasten, die eine Woche zuvor noch einen 24-Stundenlauf in Berlin bestritten hatten, gleichzeitig die Ziellinie, und zwar relativ entspannt nach 5:39 Stunden. Bester Saarländer war auf Rang sechs Johannes Schulz von den Lauftreff-Freunden Marpingen in 6:42 Stunden, Hans-Joachim Föllmer (LTF Köllertal) wurde Elfter in 6:53 Stunden. Sechs Minuten nach ihm kam die schnellste Frau an, Simone Durry aus Düsseldorf. Von den 75 Sportlern, die für die lange Strecke (drei Mal 21 Kilometer) gemeldet hatten, ließen es kurz entschlossen 30 mit zwei oder einer Runde gut sein. Darunter auch Markus Wagner (LTF Marpingen), der den Marathon (56 Finisher) in 3:34 Stunden vor dem Lebacher Jürgen Dörnfeld (3:39) gewann. Dritter wurde der Niederländer Max van Dorsten (3:55), der eigens für diesen Lauf 450 Kilometer angereist war und sich riesig über seine Platzierung freute.Halbmarathon am beliebtestenBeliebteste Disziplin war erneut der Halbmarathon, den 128 Frauen und Männer beendeten, darunter viele Neulinge. Es siegte in 1:35:56 Stunden der Favorit Ramon Bernardon (1. FC Kaiserslautern), der in Türkismühle wohnt und am Bärenfels trainiert, vor dem Lebacher Manfred Komenda in 1:36:49 Stunden. Stark zeigte sich auch die LSG Schmelz-Hüttersdorf, die Patrick Leidinger, Stefan Klein und Jürgen Hoffmann unter die Top 7 brachte und mit Johannes Herrmann den überragenden Sieger der Altersklasse M 65 stellte. Claudia Seel vom TV Kirkel wurde in 2:02 Stunden schnellste Frau, hinter ihr folgte die 60-Jährige Rosemarie Osborne im Trikot der "New Forest Runners". Kaum im Ziel, machte sich die Britin zum nächsten Lauf nach Frankreich auf. Der sehr schwere, aber nie gefährliche Bärenfels-Lauf der Familie Feller hat sich bei Liebhabern aus ganz Europa wegen der angenehmen Atmosphäre und der vorzüglichen Verpflegung einen guten Namen gemacht. Das Preis-Leistungsverhältnis ist vorzüglich. Die fünfte Auflage wurde durch prächtiges Sommerwetter begünstigt. Bezeichenderweise ging der Gewittersturm erst dann über dem Fels nieder, als gerade der letzte Teilnehmer (nach elf Stunden) im Ziel war.