1. Saarland

Neuer Platz und neue Hoffnung

Neuer Platz und neue Hoffnung

Sötern. Die Spielvereinigung Sötern ist auf gutem Weg in eine bessere sportliche Zukunft: Aus dem früheren Hartplatz ist ein schmucker Naturrasenplatz geworden, der jetzt feierlich eingeweiht wurde.Gespielt wird schon länger auf dem Rasen. Und daran erinnert man sich bei der Spielvereinigung gerne: Am 7

Sötern. Die Spielvereinigung Sötern ist auf gutem Weg in eine bessere sportliche Zukunft: Aus dem früheren Hartplatz ist ein schmucker Naturrasenplatz geworden, der jetzt feierlich eingeweiht wurde.Gespielt wird schon länger auf dem Rasen. Und daran erinnert man sich bei der Spielvereinigung gerne: Am 7. September 2007 erhielten die Spieler aus Sötern während des Trainings auf dem Sportplatz im nachbarlichen Schwarzenbach die Nachricht, dass der Rasenplatz im Heimatort zum Training freigegeben worden sei. Spontan wurde ein "Seitenwechsel" vollzogen: Weg von Schwarzenbach, heim nach Sötern. Dort wurden die Übungseinheiten auf dem neuen Platz fortgesetzt. "Das ist für uns Fußballer ein unvergessliches Erlebnis geblieben", sagt Andreas Martin, beim Klub Schriftführer und Spieler in Personalunion, in seiner Festrede bei der Einweihung des Platzes, zu der viele Gäste gekommen waren. Beeindruckend war das Programm der SpVgg. Sötern, die außer Fußball auch Turnen und Kinderturnen in ihrem Bewegungsangebot hat. Da lieferten vor allem die Jüngsten auf dem Rasen schwungvolle Vorträge ab. Auch die Kinder profitieren maßgeblich vom neuen Platz. Denn für junge Kicker wurde neben dem Rasenplatz eigens ein kleiner Bolzplatz angelegt. Das einzige Manko: Der neue Platz garantiert keine Siege. Gegen A-Ligist Sitzerath gab es zur Eröffnung für die erste Söterner Mannschaft eine 1:2-Niederlage. Das Team, das unter der Regie von Trainer Dieter Tibo in der kommenden Saison in der Kreisliga B St. Wendel den Meisterthron erklimmen will, kann auf dem Rasen ihr Spiel weiträumiger als bisher gestalten: Bisher war die Fläche 90 Meter lang und 58 Meter breit; jetzt ist sie 65 Meter breit und 95 Meter lang. Interessenten können Rasenteile käuflich erwerben. Die Gesamtkosten der Umwandlung des Platzes "von einem braunen Fleck in eine grüne Wiese" (Zöhler) kostet 155000 Euro. Von der Gemeinde Nohfelden kommen 55000 Euro. Mit 37500 Euro Zuschuss und dem "Scheck für ein Fass Bier" von der Sportplanungskommission sei nach dem Jahresbeginn zu rechnen. Friedbert Becker hatte den Grüßen vom Landrat einen "Gutschein für Würste" beigepackt. "Diese Anlage ist mindestens tauglich für die Bezirksliga", glaubt der Kreisvorsitzende Nordsaar des Saarländischen Fußballverbandes, Adrian Zöhler. Vergangene Saison belegte Sötern den dritten Platz in der Kreisliga B - allerdings abgeschlagen mit 18 Punkten hinter Meister SV St. Wendel. Die kommende Saison soll besser laufen. "Wir haben nur erfahrene Spieler verpflichtet; die sollen unsere junge Mannschaft an die Spitze bringen. Im Sommer 2009 wollen wir Meister sein und in die Kreisliga A aufsteigen." So lautet die optimistische Voraussage von Domenik Costa. Neu im Teams sind: Dusan Marinovic, Miralem Zlotrg, Michael Niemann (alle SG Braunshausen-Schwarzenbach) und Manuel Tassone (SpVgg. Elversberg). Abgänge gibt es nicht. "Diese Anlage ist mindestens tauglich für die Bezirksliga." Adrian Zöhler, Vorsitzender des Fußballkreises Nordsaar

AUF EINEN BLICKFußballspiele anlässlich der Einweihung des Rasenplatzes: B-Jugend: VfL Primstal - SV Wolfersweiler 6:4. Aktive: VfR Otzenhausen - SV Gusenburg 3:1, SG Bostalsee III - SV Gimbweiler 3:0, SpVgg. Sötern - FSV Sitzerath 1:2, FV Türkismühle - Konfeld 0:3. wb