Stadt und ihre Betriebe investierten 20 Millionen Euro

Stadt und ihre Betriebe investierten 20 Millionen Euro

St. Wendel. Rund 20 Millionen Euro haben die Stadt St. Wendel und ihre Betriebe wie die Stadtwerke im vergangenen Jahr in St. Wendel investiert. Diese Summe nannte Bürgermeister Klaus Bouillon im SZ-Gespräch. Bei der Sanierung und Erweiterung des Hauses Colbus sei man ein gutes Stück vorangekommen

St. Wendel. Rund 20 Millionen Euro haben die Stadt St. Wendel und ihre Betriebe wie die Stadtwerke im vergangenen Jahr in St. Wendel investiert. Diese Summe nannte Bürgermeister Klaus Bouillon im SZ-Gespräch. Bei der Sanierung und Erweiterung des Hauses Colbus sei man ein gutes Stück vorangekommen. Der zweite Schwerpunkt waren die Investitionen in die Grundschulen, allein zwei Millionen Euro für die Nikolaus-Obertreis-Schule. 6,6 Millionen Euro haben die Stadtwerke in den Solarpark investiert. Bouillon: "Wir haben auch viel im Tiefbau gemacht." Die Ortsdurchfahrt Urweiler werde dieses Jahr fertig. Die Stadt habe Neubaugebiete erweitert, eine Vielzahl von Endstufenausbau-Projekten bewältigt. Allein drei Millionen Euro seien für den Tiefbau ausgegeben worden.Stolz ist der Bürgermeister auf die Sport- und Kulturveranstaltungen in der Stadt. Sensationell sei die Weltmeisterschaft im Crossfahren im Januar gelaufen, toll sei das Gastspiel der Hofreitschule gewesen. Bouillon sagt: "Wir sind der Tourismusbringer Nummer eins im Saarland."

Auch in diesem Jahr will St. Wendel hochkarätige Veranstaltungen anbieten, insgesamt 16, sagt Bouillon. Dazu zählen der Marathon mit neuer Streckenführung, ein Leichtathletikmeeting mit Spitzensportlern und ein spektakuläres Ritterturnier. Möglich machten diese Veranstaltungen Sponsoren, die die Hauptlast der Finanzierung tragen, erklärt der Bürgermeister.

Denn die finanzielle Lage der Stadt bleibe angespannt. Der Bürgermeister: "Die Gewerbesteuerrückzahlung im vergangenen Jahr tut uns richtig weh. Daran werden wir noch eine Zeit lang zu lecken haben." Die Stadt werde trotz schwieriger Situation weiter investieren. Allerdings werde man die Einrichtungen der Stadt wesentlich kostendeckender betreiben müssen als bisher. Klaus Bouillon betont: "Ein so hohes Defizit bei den freiwilligen Ausgaben werden wir uns nicht mehr leisten können."

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