Lametta-Lauf : Sieben Kilometer im weihnachtlichen Kostüm

Mit ihrem Lametta-Lauf und einem gemütlichen Beisammensein sammelten Lindscheider Wehrleute für den guten Zweck.

In der Vorweihnachtszeit auch an andere denken und etwas abgeben, dafür gibt es viele Ideen in den Gemeinden. Dass klassischer Christbaumschmuck wie Lametta, Glitzerkugeln und Lichterketten nicht nur den Weihnachtsbaum verschönern, sondern auch einen Läufer gut kleiden, das hat die Laufgruppe Fire Runners aus Lindscheid bei ihrem Lametta-Lauf bewiesen. Die Laufgruppe hat sich aus Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr formiert. Für die Feuerwehrleute sollte ein Training angeboten werden, das sie für ihre Einsätze fit macht. So stehen Läufe auf dem Programm, bei denen die Einsatzkräfte mit Atemmasken laufen, die sie auch bei Einsätzen tragen. Mittlerweile hat sich die Laufgruppe weiterentwickelt. Bei Volksläufen wie dem Losheimer St. Martinslauf mischen immer wieder auch die Fire Runners mit.

Die Feuerwehrleute treffen sich zweimal wöchentlich mit Freunden und Angehörigen zum Lauftraining. Inoffizieller Auftakt des Lametta-Laufs war bereits im vergangenen Jahr. „Das war so aus einer Laune heraus entstanden, weihnachtlich gekleidet durch unseren Ort zu joggen“, verrät Wendelin Jäckel. In diesem Jahr wurde der Lametta-Lauf erstmals offiziell ausgeschrieben, weihnachtliche Kostümierung war ausdrücklich erwünscht. 14 bunt mit Lametta, Lichterketten und Nikolausmützen dekorierte Läufer trafen sich am frühen Abend in Lindscheid am Feuerwehrgerätehaus, um erleuchtet und so auch für die Autofahrer gut sichtbar die knapp sieben Kilometer lange Strecke durch das Bohnental in lockerem Lauf zurückzulegen.

Das anschließende gemütliche Beisammensein bei Glühwein und Weihnachtsmusik lockte weitere Besucher an, was auch dem gemeinnützigen Zweck der Veranstaltung dienlich war. „Wir wollen den kompletten Erlös unserer kleinen Laufveranstaltung für einen guten Zweck spenden, der Kindern zu Gute kommt“, so Melanie Warken, die gemeinsam mit Marietta Koch, Carolin Krämer-Jäckel und Andreas Wendels den Lauf organisiert hat.