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Zwei Wohnhausbrände und Sturmschäden

Zwei Wohnhausbrände und Sturmschäden

Steinberg-Deckenhardt. Auf über 3000 Arbeitsstunden im Einsatz, bei Übungen, Veranstaltungen und sonstigen Feuerwehrdiensten brachten es die Angehörigen der freiwilligen Feuerwehr Steinberg-Deckenhardt im vergangenen Jahr. So die Bilanz, die Löschbezirksführer Ulrich Jung auf der Versammlung im Feuerwehrgerätehaus zog

Steinberg-Deckenhardt. Auf über 3000 Arbeitsstunden im Einsatz, bei Übungen, Veranstaltungen und sonstigen Feuerwehrdiensten brachten es die Angehörigen der freiwilligen Feuerwehr Steinberg-Deckenhardt im vergangenen Jahr. So die Bilanz, die Löschbezirksführer Ulrich Jung auf der Versammlung im Feuerwehrgerätehaus zog. In seinem Bericht hob Jung die "sehr angenehme" Zusammenarbeit mit dem Rotkreuz-Ortsverein hervor, der die Räumlichkeiten ebenfalls nutze. Dies sei umso mehr hervorzuheben, da die räumlichen Verhältnisse sehr beengt seien. So haben gleich sieben Feuerwehrleute kürzlich an einem Erste-Hilfe-Lehrgang des Roten Kreuzes teilgenommen. Wieder am angestammten "Vatertag" wird es in diesem Jahr den "Tag der offenen Tür" geben, gab Jung bekannt. Im Rückblick berichtete er von einem Anstieg der Brandlöscheinsätze von drei auf fünf im zurückliegenden Jahr. Besonders die beiden Wohnhausbrände stellten hier körperlich und seelisch hohe Anforderungen an freiwillige Wehrleute. Von den insgesamt zehn Einsätzen galten gleich drei umgestürzten Bäumen, um Gefahren abzuwehren. Inzwischen, so der Löschbezirksführer, sei die Beseitigung von Sturm und Unwetterschäden ein fester Bestandteil des Einsatztagebuchs. Folgerichtig schickte man auch gleich vier weitere Feuerwehrangehörige zu einem Kettensägenlehrgang geschickt. Das persönliche Rüstzeug für die Einsätze erwarben die Floriansjünger gemeinsam mit den Kollegen vom Löschbezirk Güdesweiler in 21 praktischen und theoretischen Übungen. Besonders hob Jung den Einsatz des ehrenamtlichen Feuerwehrmannes Torsten Schäfer hervor. Er habe für die Gerätewartung im vergangenen Jahr alleine fast 350 Stunden eingebracht. Als "aktivste Feuerwehrfrau" lobte Ulrich Jung Natascha Saar, die seit Dezember des vergangenen Jahres die Aufgaben der Jugendfeuerwehrbeauftragten im Löschbezirk übernommen hat. Dank vom FeuerwehrchefLob für das ehrenamtliche Engagement gab es von "Feuerwehrchef" Bürgermeister Stephan Rausch, Ortsvorsteher Hans Peter Wack und Gemeindewehrführer Stefan Müller. Wack dankte besonders für das Engagement der Jugendwehr bei der Sammlung für den Verband der Kriegsgräberfürsorge und bei der Gedenkfeier zum Volkstrauertag. Lobenswert sei auch das Engagement in der "Interessengemeinschaft Steinberger Vereine". Über 3000 Stunden haben die aktiven Feuerwehrleute im Löschbezirk Steinberg-Deckenhardt 2008 ehrenamtlich geleistet. Die Statistik von Löschbezirksführer Ulrich Jung weist bei Einsätzen vom Wohnhausbrand bis zur Beseitigung von Bäumen nach Stürmen über 200 Arbeitsstunden aus. 736 Stunden investierte man in Übungen und nochmals 321 Stunden in Lehrgänge, um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Befördert zum Oberfeuerwehrmann wurden Bastian Mohr und Sven Jung. Von der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr übernommen wurden Kai Schulz, Julian Stephan und Jens Barth.