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Aktionstag in Sitzerath samit Picobello

Picobello Plus : Gemeinsamer Kampf gegen den Müll

Bergeweise Dreck hatten Umweltsünder der Allgemeinheit rund um Sitzerath hinterlassen. Freiwillige Helfer beseitigten den Abfall.

Der Sitzerather Aktionstag ging gemeinsam mit der Picobello-Aktion über die Bühne. Auf Einladung von Ortsvorsteherin Lieselene Scherer fanden sich zirka 40 Personen bei strahlendem Sonnenschein an der Grillhütte ein. Die größte Gruppe stellte die Sitzerather Jugendfeuerwehr mit 14 Mädchen und Jungen samt Betreuer.

Wie ein Sitzrather Sprecher mitteilt, hatte die Ortsvorsteherin hatte für die Müllsammel-Aktion fünf Schwerpunkte festgelegt: Eine Gruppe sollte die Gemarkung abfahren und Müll und weiteren Unrat einsammeln. Eine weitere Gruppe verteilte auf dem Spielplatz Muswiese den vom Bauhof angefahrenen Rindenmulch im Bereich der großen Wippe. Im Bereich der Grillhütte wurden Bäume und Sträucher zurückgeschnitten und das Hüttendach von Moos befreit sowie am Dorfplatz die neu gekauften Pflanzkübel begrünt. Arbeitsauftrag Nummer fünf sah vor, dass im Bereich Dicke Buche eine Fläche für das Aufstellen einer Ruhebank vorbereitet wird.

Die Jugendfeuerwehr sammelte einen Hänger voll Müll ein. Zahlreiche Autoreifen, sogar ein großer Traktorreifen, eine ganze Giebelseite entsorgter Platten, Eimer, Wannen, Müllsäcke, Absperrband für Starkstromleitungen, Flaschen und sonstiger Unrat wurden zum Erstaunen der Kinder aus Wald, Feld und Flur eingesammelt. Der Bauhof war eine große Hilfe. So wurde ein Müllcontainer aufgestellt, der Rindenmulch für den Spielplatz und die vielen Säcke mit Blumenerde zum Bepflanzen auf dem Dorfplatz und an der Grillhütte wurden angeliefert.

Das Befüllen und das Bepflanzen der Blumenkästen wurde von geübten Frauenhänden mit männlicher Unterstützung vorgenommen. Mehr Arbeitsaufwand als vermutet war das Verteilen der großen Menge Rindenmulch auf dem Spielplatz. Die Kinder können die Spielgeräte jetzt wieder sicherer benutzen.

Die Ruhebank unter der Dicke Buche musste auf Anordnung von Saarforst wegen der Gefahr von abbrechenden Ästen von dem Naturdenkmal auf einen anderen Platz gestellt werden. Hierzu mussten Sträucher entfernt, Bäume zurückgeschnitten, der eingeebnete Untergrund mit Schotter belegt und mit einer Rüttelplatte befestigt werden. Eine neue Bank wurde aufgestellt und Wanderer und Spaziergänger können wieder auf ihren Wegen ausruhen.

Die Arbeiten dauerten bis Mittag an. Dann lud die Ortsvorsteherin zum Umtrunk mit Imbiss. „Ich freue mich, dass so viele an dieser Aktion teilgenommen und damit bekundet haben, dass ihnen sehr viel an ihrer Heimat liegt und sie an der Gestaltung der Zukunft teilnehmen möchten“, bilanzierte sie.