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Rotes Kreuz in Primstal feiert seine Blutspender

Dankes-Abend mit Ehrungen : Rotes Kreuz in Primstal feiert Blutspender

Einmal im Jahr zeichnet der Ortsverein seine Blutspender bei einer Feier im DRK-Heim aus. Gleich zwei Personen wurden dabei für jeweils 125 Blutpenden ausgezeichnet.

Es ist eine nette Geste mit Tradition: Der Ortsverein Primstal des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) lädt einmal im Jahr seine treuesten Blutspender zu einem  Abend in geselliger Runde  in sein Vereinsheim. Die Vorsitzende Monika Scharf zeigte sich erfreut darüber, dass so viele Blutspender gekommen waren. „Unserem Ortsverein ist es ein großes Anliegen, allen treuen Blutspendern danke zu sagen und sie zu ehren für die Hilfe, die sie Menschen zukommen lassen, die ihre Hilfe in Form einer Blutspende brauchen“, sagte Scharf.

Da das menschliche Blut noch nicht künstlich hergestellt werden könne, sei es schon ein besonderes Lebenselixier, mit dem sorgfältig umgegangen werden müsse. „Aber kein Tropfen ihres Blutes geht verloren oder wird vergeudet“, sagte die Vorsitzende und klärte auf, dass mit jeder Blutspende gleich drei Menschenleben gerettet werden können. Gleichzeitig ermunterte sie die Frauen und Männer, weiterhin bei der Stange zu bleiben, denn die Zahl der Blutspender sei rückläufig. Sie bat darum, innerhalb der Familie sowie im Freundes- und Bekanntenkreis, Werbung für die gute Sache zu machen. Man brauche jeden, schließlich sei es nur ein geringer Zeitaufwand sowie ein kleiner Pieks.

Mit Helga Holz, Josef Kasper und Stefan Kuhn konnten gleich drei treue Blutspender für je 125 Blutspenden mit Ehrenurkunden, Ehrennadeln und Geschenken geehrt werden. „Meine Eltern waren auch Blutspender, und als ich das endsprechende Mindestalter erreicht hatte, bin ich mit ihnen zu den Spendenterminen gegangen“, sagte die 68-jährige Helga Holz. So lange es gesundheitlich noch geht, werde sie weiterhin regelmäßig zu den Terminen kommen. „Mit wenig kann man viel Gutes tun“, formulierte sie ihre Motivation.

Für Stefan Kuhn ist das Blutspenden ebenfalls ein Akt der Nächstenliebe. Der 62-Jährige ist schon mehr als 50 Jahre im Deutschen-Roten-Kreuz-Ortsverein Mitglied, hilft auch bei den Spendenterminen im eigenen Ort tatkräftig mit. „Von daher war es wohl selbstverständlich, als Rotkreuzler auch Blutspender zu werden“, sagte Kuhn, der seit seinem 18. Lebensjahr regelmäßig  zu den Terminen geht.

„Als Feuerwehrmann stehe ich ohnehin im freiwilligen Dienst am Mitmenschen. Da war der Spagat auch nicht groß, zusätzlich noch Blutspender zu werden“, sagte der 57-Jährige Kasper, der Brandmeister und Atemschutzträger ist. Außerdem schätze er den regelmäßigen Gesundheitsscheck durch die Blutspende.