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Nur noch achtbar aus der Affäre ziehen

Nur noch achtbar aus der Affäre ziehen

Spiesen. Mit der 11:26-Heimniederlage gegen den VfK Schifferstadt hat sich der RSV Spiesen-Elversberg rein sportlich gesehen quasi schon aus der 2. Bundesliga verabschiedet. An diesem Samstag um 19.30 Uhr will sich Spiesen-Elversberg daher beim Vierten RG Hausen-Zell einfach nur achtbar aus der Affäre ziehen

Spiesen. Mit der 11:26-Heimniederlage gegen den VfK Schifferstadt hat sich der RSV Spiesen-Elversberg rein sportlich gesehen quasi schon aus der 2. Bundesliga verabschiedet. An diesem Samstag um 19.30 Uhr will sich Spiesen-Elversberg daher beim Vierten RG Hausen-Zell einfach nur achtbar aus der Affäre ziehen. Vor der Partie gegen Schifferstadt hatte der Tabellenvorletzte aus der Pfalz 4:14 Punkte auf seinem Konto, nun beträgt deren Abstand zum Tabellenende bereits sechs Zähler. Theoretisch könnte der RSV aus den letzten fünf Kämpfen zwar noch mindestens sechs Punkte holen, doch daran glauben angesichts der bisherigen Bilanz auch die größten Optimisten nicht mehr. Vereinschef Dieter Bredy, der vor dem Kampf gegen Schifferstadt noch recht zuversichtlich war, meinte nach dem neuerlichen Debakel in der Langdellhalle: "Es wird jetzt Zeit, dass wir für die Oberliga Saar planen. Da der Druck, die Klasse halten zu müssen, nun vorbei ist, können unsere Ringer die letzten fünf Kämpfe ohne Zwang bestreiten. Wir wollen uns mit Anstand aus der 2. Liga verabschieden." Die Partie gegen Schifferstadt, vor zwei Jahren in der Regionalliga noch ein Knüller mit fast 600 Besuchern, lockte diesmal gerade noch knapp 100 Zuschauer in die Langdell. Diese hatten nur ein einziges Mal Grund zum Jubeln: Als nämlich Petrit Avdyli mit 3:1 gegen Dennis Kudla gewann. Kevin Bredy bekam vier Punkte zugesprochen, weil nämlich sein Gegner Heinz Marnette schon gleich zu Kampfbeginn verletz-ungsbedingt aufgab. Dieter Bredy sah seine Mannschaft zu allem Elend auch noch von Kampfleiter Suat Dogan benachteiligt. aki