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Hoof-Osterbrücken ist heiß aufs Ostertal-Derby

Hoof-Osterbrücken ist heiß aufs Ostertal-Derby

Hoof. "Alt gegen jung" heißt ein beliebtes Trainingsspielchen bei Fußball-Vereinen. Wenn Matthias Kollmann, Trainer der SG Hoof-Osterbrücken aus der Fußball-Kreisliga A Weiselberg, im Training "alt gegen jung" spielen würde, dann könnten Spieler über 20 schon direkt zu den Alten gehen. Denn von seinem Stammpersonal sind lediglich fünf Akteure 21 Jahre oder älter

Hoof. "Alt gegen jung" heißt ein beliebtes Trainingsspielchen bei Fußball-Vereinen. Wenn Matthias Kollmann, Trainer der SG Hoof-Osterbrücken aus der Fußball-Kreisliga A Weiselberg, im Training "alt gegen jung" spielen würde, dann könnten Spieler über 20 schon direkt zu den Alten gehen. Denn von seinem Stammpersonal sind lediglich fünf Akteure 21 Jahre oder älter. "Ich habe bei der SG auch deshalb zugesagt, weil ich eine junge Mannschaft trainieren wollte", erklärt Kollmann. Hoof-Osterbrücken ist für den 30-Jährigen die erste Trainerstation als Alleinverantwortlicher im Aktivenbereich. Zuvor hatte Kollmann im Jugendbereich und ein halbes Jahr als Co-Trainer beim SV Ritterstraße gearbeitet. Die ersten Wochen bei der SG verliefen für Kollmann bislang erfolgreich: Mit sieben Zählern liegt seine Mannschaft nach drei Spieltagen auf dem dritten Tabellenplatz. Auch im Pokal erreichte die Spielgemeinschaft durch einen Sieg gegen den SV Mosberg-Richweiler (5:3) die nächste Runde und spielt dort am Mittwoch um 19 Uhr zu Hause gegen den Bezirksligisten FC Uchtelfangen. Zuvor steht für Hoof-Osterbrücken aber am Sonntag (Anpfiff: 15 Uhr) das wichtige Lokalderby gegen den TuS Fürth an. "Das Umfeld ist heiß auf dieses Spiel. Da wird es zur Sache gehen", verspricht Kollmann. Trotz einiger verletzter oder angeschlagener Stammspieler wie Jan Ritter (Zerrung), Marc Madel (Fuß-Prellung), Ricardo Sudau (Knie verdreht) fordert Kollmann einen Heimsieg. Schließlich will die SG in dieser Saison oben mitspielen. "Um gegen Fürth erfolgreich zu sein, müssen wir vor allem deren Stürmer Karsten Brauchler ausschalten. Der ist eine Granate", erklärt Kollmann. Brauchler traf in den bisherigen drei Spielen bereits sieben Mal. sem