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Das Bürgerinteresse mit Füßen getreten

Das Bürgerinteresse mit Füßen getreten

Das Bürgerinteresse mit Füßen getreten Zu: Stadtrat streitet um neue Bauplätze in Bliesen, SZ vom 21. Oktober Der Streit um Bauplätze auf einem Kinderspielplatz in Bliesen ist ein Musterbeispiel dafür, wie Bürgerinteressen von der Stadtobrigkeit ignoriert und abgebügelt werden

Das Bürgerinteresse mit Füßen getreten Zu: Stadtrat streitet um neue Bauplätze in Bliesen, SZ vom 21. Oktober Der Streit um Bauplätze auf einem Kinderspielplatz in Bliesen ist ein Musterbeispiel dafür, wie Bürgerinteressen von der Stadtobrigkeit ignoriert und abgebügelt werden. Nach Bekanntgabe des Projektes, einen wohnortnahen Kinderspielplatz aufzulösen und dafür neue Bauplätze zu schaffen, wurde das Projekt von den dadurch betroffenen Bürgern abgelehnt. Das Projekt wurde trotzdem auf den Weg gebracht. Die vor der Bürgeranhörung vorgelegte Planung war unübersichtlich, ungenau, widersprüchlich und wurde sogar vom Ortsrat zwecks weiterer Klärung zurückgewiesen. Die zweite öffentliche Sitzung in Bliesen endete schließlich damit, das die Bürger sich zu dem Projekt gar nicht mehr äußern durften und der geänderte Plan vom Ortsrat kurz und bündig einfach angenommen wurde. Wie überall anders ebenfalls, so auch in St. Wendel, wird das Bürgerinteresse von den Bürgervertretern mit Füßen getreten. Ekkehard Fuck, St. Wendel