Theaterfreunde Minimax spielen in Saarwellingen

Theaterfreunde Minimax : Der Zauber aus 1001 Nacht in der Turnhalle Elm

Die Theaterfreunde „miniMax“ zeigen am kommenden Sonntag das magische Stück „Aladin und die Wunderlampe“.

Der Zauber aus 1001 Nacht ist noch in der Lampe. Den lassen die Theaterfreunde „miniMax“ erst wieder in rund einer Woche in Elm frei. Dafür probt die Truppe derzeit in der Festhalle Saarwellingen. „Die Premiere war komplett ausverkauft“, berichtete Manfred Ernst über „Aladin und die Wunderlampe“. Damit hatte „miniMax“ im Dezember rund 400 Zuschauer in der Festhalle fasziniert. „Die Technik saß mit dem Rücken an der Wand“, sagte Ernst. Von der Bühne aus so viele Leute zu sehen, „das war schon Gänsehaut pur“. „Eure erste Kennenlernszene könnt ihr richtig auskosten“, wies Manfred Ernst die beiden Hauptdarsteller bei einer der Proben an. „Langsam aufeinander zugehen, die Bühne in Elm ist etwa zehn Meter breit.“ Für Tochter Lara ist das Stück die Premiere als Hauptspielleiterin. Sie sorgt dafür, dass 27 überwiegend junge Darsteller die märchenhafte Geschichte zum Leben erwecken. Außerdem steht sie selbst als Mutter von Aladin auf der Bühne. Deshalb sei es gut, ihren Vater mit seiner langjährigen Erfahrung an der Seite zu haben.

Neben den Akteuren auf der Bühne kommen 21 Helferinnen und Helfer zum Einsatz. Unter anderen für Bühnenbild und Dekoration, Technik, Kostüme, Maske und Choreografie. „miniMax“ begann 2010 mit etwa 20 Freunden mit der Schauspielerei. Heute sind es 108 Mitglieder zwischen zwei und 76 Jahren, sagte Manfred Ernst. Die 27 Darsteller auf der Bühne sind zwischen acht und 57 Jahren.

Aladin will im richtigen Leben einmal Lehrer werden. Mike Commey-Bortsie spielt den jungen Mann, der durch eine Wunderlampe reich wird und nach etlichen Verwicklungen die Tochter des Sultans heiratet. „Wir haben zusammen Abi gemacht“, sagte Lara Ernst. Dann habe sie ihn mal gefragt, ob er nicht mitmachen möchte. Seit etwa drei Jahren ist er nun dabei. „Ich muss mich auf sehr viele Leute einstellen“, sagte Commey-Bortsie über seine Rolle. Das ist eine Fülle an Mitspielern, und gegenüber jedem von ihnen verhalte er sich anders.

Rebecca Krämer spielt den erhabenen Sultan von Bagdad. „Als jemanden, der keine Hektik mag, aber hektisch ist.“ Proben ohne Requisiten seien nicht immer einfach. „Dann sagt jemand, pass auf, da steht ein Schrank. Aber es ist ja gar nichts da.“ Das ändere sich bei der Aufführung, versprach Manfred Ernst. Dann gibt es nicht nur Kulissen, sondern auch Lichteffekte und Nebel. „Damit bringen wir den Geist aus der Lampe zur Wirkung.“ Für Ella Nischik, 9, sind solche Auftritte eine Gelegenheit zur Verwandlung. „Man kann ein anderer Mensch sein.“ Amelie Gebhardt, 12, spielt einen Jungen. Aber sie sei „eher ein bisschen schüchtern“. Ihr erster Auftritt war die Premiere im Dezember. „Vor großem Publikum und alle Augen waren dann auf einen gerichtet.“

„Aladin und die Wunderlampe“ spielen die Theaterfreunde „miniMax“ am Sonntag, 3. Februar, um 16 Uhr in der Turn- und Festhalle Elm. Die Aufführung erfolgt in Kooperation mit dem Jugendbüro Schwalbach. Die besteht seit 2012 mit bislang acht Aufführungen in der Gemeinde Schwalbach.

Karten gibt’s zu fünf Euro im Vorverkauf im Schwalbacher Rathaus, bei Schreibwaren André sowie Papeterie Fuchs, in Hülzweiler Tabakwaren Baltes und in Elm Papeterie Fuchs oder im Internet unter www.minimax-saar.de. Karten an der Abendkasse kosten 5,50 Euro.

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