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Brücke weg in Fraulautern?
Vereint beharrlich beiben, lohnt sich

FOTO: SZ / Robby Lorenz
Es wäre bitter, wenn jetzt nicht alle Kräfte vereint auf eine Lösung dringen würden, die Eisenbahnbrücke mit Kreuzung drauf, diese Berliner Mauer zwischen Ober- und Unterdorf von Fraulautern, abzureißen und die Kreuzung zu verlegen. Von Johannes Werres

Das ISEK-Konzept schlägt das auch vor. Die Interessengruppen IFBV und FOG haben Recht: Man muss den städtebaulichen Fehler nach 60 Jahren nicht wiederholen, wenn die Brücke ohnehin ersetzt werden muss. Da steht dann auch der OB von Saarlouis in der Pflicht. Denn vor „Soziale Stadt“ gab es das Förderprogramm „Stadtumbau West“. Fraulautern war dafür vorgesehen. IFBV und FOG haben sich damals stark engagiert. Die Stadt steckte dann aber alle Energie in die City, vor allem das Ravelin V. Jetzt sind die Stadtteile dran, vor allem Roden und Fraulautern. Politisch sollte das kein Problem sein. Peter Demmer hat als OB-Kandidat mit der Aufwertung der Stadtteile geworben. CDU und SPD haben sich das zueigen gemacht. Es ist jetzt eine Frage von Beharrlichkeit und Geschick, ob die Brücke in Fraulautern verschwindet. Hoffentlich – denn sonst hört man wieder: Engagieren? Bringt doch sowieso alles nichts.