| 20:28 Uhr

Rallye
Rallye-Fahrer gehen an Ostern auf die Suche nach Sekunden

Andreas Brocker (rechts) und Sabrina Woll wurden beim Saisonauftakt starke Vierte.
Andreas Brocker (rechts) und Sabrina Woll wurden beim Saisonauftakt starke Vierte. FOTO: Dörrenbächer/ADAC
Zerf. Am kommenden Samstag steigt mit der Oster-Rallye der zweite Lauf zur saarländischen Rallye-Meisterschaft. Die Traditionsveranstaltung in Zerf steht bei Teilnehmern und Zuschauern hoch im Kurs, daher rechnet der ADAC auch dieses Jahr mit einem großen Andrang auf und neben den anspruchsvollen Sonderprüfungen im Hochwald.

Am kommenden Samstag steigt mit der Oster-Rallye der zweite Lauf zur saarländischen Rallye-Meisterschaft. Die Traditionsveranstaltung in Zerf steht bei Teilnehmern und Zuschauern hoch im Kurs, daher rechnet der ADAC auch dieses Jahr mit einem großen Andrang auf und neben den anspruchsvollen Sonderprüfungen im Hochwald.


Dreh- und Angelpunkt ist wieder der Bereich um die Ruwertalhalle. Am Samstag um 12.30 Uhr findet hier die Fahrerpräsentation vor der Ruwertalhalle Zerf statt, anschließend geht es auf die Zeitenjagd. Drei jeweils doppelt zu befahrende Wertungsprüfungen über 62 Kilometer stehen auf dem Programm. Eine ganz neue Strecke im Saarburger Land wurde gefunden, welche als Rundkurs mit 15 Kilometern Gesamtlänge gefahren wird.

Zum zweiten Wertungslauf starten alle Titelanwärter hoch motiviert, allen voran der amtierende Saarlandmeister Kai Stumpf und sein Co-Pilot Martin Brack, die beim Auftakt mit ihrem BMW kurz vor dem Ziel mit gebrochener Antriebswelle strandeten: „Der erste Ausfall beim 20. Start – das war sehr schade. Aber wenn das Auto jetzt wieder so lange hält, können wir uns nicht beklagen“, scherzte das Duo.

Den Sieg beim Saisonauftakt, der Rallye Kempenich, fuhr der Neuwieder Frank Färber in seinem Mitsubishi Lancer Evo 8 ein. Im Ziel lag er 41 Sekunden vor Michael Bieg (Lindlar) in einem Evo 9 und 1:32,4 Minuten vor Karlheinz Braun (Ranschbach) im BMW M3. Nur einen Wimpernschlag zurück war der schnellste Saarländer: Andreas Brocker aus Wolfersweiler und seine Co-Pilotin Sabrina Woll verpassten in ihrem Mitsubishi Lancer Evo 7 das Podest nur um 0,6 Sekunden.