„Die nächsten drei Spiele sind für uns extrem wichtig“

„Die nächsten drei Spiele sind für uns extrem wichtig“

Vorerst ohne neue Spieler, aber dennoch hoffnungsfroh starten die Basketballer des Regionalligisten Saarlouis Sunkings ins neue Jahr. Das soll für die „Sonnenkönige“ deutlich erfolgreicher laufen als das letzte.

"Wir haben gut trainiert, stehen gut im Saft", sagt Dennis Mouget. Der Trainer des Basketball-Regionalligisten Saarlouis Sunkings ist optimistisch, dass der Jahreswechsel auch eine sportliche Wende zum Positiven mit sich bringen wird. "Die Pause war für unseren kleinen Kader wichtig. Wir hatten einige Spieler, die dringend eine Auszeit gebraucht haben", verweist Mouget auf die willkommene Unterbrechung - nach der das Feld nun von hinten aufgerollt werden soll.

Es gilt, ein turbulentes Jahr mit dem Abschied aus der 2. Bundesliga Pro B, einem Umbruch im Team und dem problematischen Neuanfang unter neuer Fahne und neuem Namen in der Regionalliga abzuhaken und mehr Konstanz zu erlangen. Letzte Saison traten die Sunkings noch als Royals an. Gleich die ersten Spiele werden nun Hinweise geben, ob sich der erhoffte Aufschwung tatsächlich einstellt. An diesem Samstag (19.30 Uhr) empfängt der Tabellenelfte in der Stadtgartenhalle zum Jahresauftakt den punktgleichen MTV Stuttgart.

Bei den Schwaben holten die Sunkings am zweiten Spieltag mit einem 84:74-Erfolg einen ihrer bisher vier Siege. Dem stehen zehn Niederlagen gegenüber - eine Bilanz, die sich Saarlouis nicht nochmal erlauben darf. Vor allem nicht in den anstehenden Spielen gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf, in dem sich die "Sonnenkönige" nun mal befinden. "Die nächsten drei Spiele sind für uns extrem wichtig. Das wissen wir alle", betont Mouget. Nach Stuttgart steht direkt das nächste Heimspiel gegen Schlusslicht 1. FC Kaiserslautern (drei Siege) an, ehe es zu den punktgleich auf Rang zehn liegenden "Tigern" nach Tübingen geht.

Und das ohne neue Spieler. Vorerst zumindest. "Es laufen Gespräche, und wir haben zwei, drei Kandidaten in der engeren Auswahl. Vor Stuttgart wird sich aber nichts mehr tun", verrät Mouget. Wobei ein neues Gesicht doch mit dabei sein wird: Lindsey Hughey-Hall präsentiert sich gegen die Schwaben erstmals zuhause. Der US-Amerikaner hatte nach dem Abschied seines Landsmanns Jeremiah Ingram (wir berichteten) im letzten Spiel des abgelaufenen Jahres in Schwenningen debütiert und beim 85:101 gegen den Spitzenreiter mit 19 Zählern einen guten Einstand gehabt.