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Vereine bekommen neue Küche

Bilsdorf. Die Bilsdorfer können sich freuen: Ihre Steinberghalle, Stätte für viele Veranstaltungen der Dorfvereine, wurde von der Zivilgemeinde im Innern baulich umgestaltet und neu eingerichtet. Mehr als 30 000 Euro genehmigte die Gemeinde Nalbach hierfür. Ein Großteil des Geldes wurde für den Einbau einer neuen Küche und einer beweglichen Theke verwendet Von SZ-Mitarbeiter Dieter Lorig

Bilsdorf. Die Bilsdorfer können sich freuen: Ihre Steinberghalle, Stätte für viele Veranstaltungen der Dorfvereine, wurde von der Zivilgemeinde im Innern baulich umgestaltet und neu eingerichtet. Mehr als 30 000 Euro genehmigte die Gemeinde Nalbach hierfür. Ein Großteil des Geldes wurde für den Einbau einer neuen Küche und einer beweglichen Theke verwendet. Mehrere ortsansässige Firmen und Vereine haben unentgeltlich an dem Umbau im Innern der Steinberghalle mitgewirkt. Es waren dies unter anderem Stefan Conrad (Verputzarbeiten), Werner Dräger (Maurerarbeiten) und Elmar Groß (Fliesenarbeiten). Die Schmelzer Baustofffirma Germowitz spendierte Gasbetonsteine. Erhebliche AbnutzungNorbert Engel, als Hausmeister der Gemeinde für die Halle zuständig, leistete bei den Arbeiten ebenfalls tatkräftige Unterstützung. Einzelheiten über die Innensanierung der Steinberghalle erläuterten Bürgermeister Patrick Lauer (SPD) und Ortsvorsteher Detlef Germowitz (CDU) in einem Gespräch mit der SZ. "Vor allem die über 30 Jahre alte Küche in der Steinberghalle zeigte erhebliche Abnutzungserscheinungen", bestätigt Ortsvorsteher Germowitz, weshalb er den Einbau einer modernen Küchentechnik angeregt habe. "Die Halle ist in die Jahre gekommen und im Innern teilweise verschlissen", gab Bürgermeister Lauer zu verstehen. Daher hätten sich Orts- und Gemeinderat über sämtliche Parteigrenzen hinweg einstimmig für die Bewilligung von Geld für eine neue Küche und die räumliche Umgestaltung in der Halle ausgesprochen, betonte der Nalbacher Bürgermeister. Zu der neuen Küche gehören unter anderem ein moderner Kühlschrank sowie ein Backofen mit Ceranfeldern, eine Spülmaschine und deutlich mehr Stauflächen als früher. Rote StreifenNeu ist zudem eine zweigeteilte bewegliche Theke, die dem Küchen- und Ausschankpersonal mehr Freiräume verschafft. Die teilweise mit roten Streifen versehenen Küchenschränke seien auf ausdrücklichen Wunsch des "schwarzen" Bilsdorfer Ortsvorstehers bestellt worden, witzelte Bürgermeister Lauer in Anspielung auf den aktuellen Wahlkampf.