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Volksbund poliert Soldatenfriedhof auf

Volksbund poliert Soldatenfriedhof auf

Die Lebacher Arbeitsgruppe des Volksbunds hat ihre Arbeitsaufträge in Sandweiler (Luxemburg) zu Ende gebracht. In Sandweiler liegen etwa 10 000 deutsche Gefallene aus der Ardennenschlacht, die vom 16.

Dezember 1944 bis 25. Januar 1945 dauerte, begraben. Unter Generalfeldmarschall Rundstedt versuchte die Wehrmacht vergeblich, den Vormarsch der Alliierten auf das Reichsgebiet zu stoppen. Auf beiden Seiten der Front fielen rund 20 000 Soldaten, für die Amerikaner war es die blutigste Schlacht des Zweiten Weltkriegs. Sie haben etwa 5000 ihrer Gefallenen auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Sandweiler gegenüber in Hamm (etwa ein Kilometer entfernt) begraben.

Im Sommer dieses Jahres hatten die Lebacher den Auftrag, einen Unterstand für die Pflegefahrzeuge des Pflegestützpunktes in Sandweiler zu bauen. Jetzt ging es noch darum, die Holzumrandung dieses Unterstandes mit einem Blechkranz und einer Regenrinne gegen die Witterung zu schützen. Außerdem war ein nicht mehr gangbares Eingangstor völlig neu aufzusetzen. Hier leistete der Grubenschlosser Dieter Pfeifer aus Gresaubach wie schon einige Male vorher Beeindruckendes: Aus altem, verrostetem Eisen zauberte er einen wieder nutzbaren Zugang der Pflegefahrzeuge zum Friedhof.

Am Vorabend des nahenden Volkstrauertages werden die Sammler des Volksbundes (in Lebach in der Regel Soldaten des Fallschirmjägerbataillons 261) wieder Spenden für die Kriegsgräberpflege im Ausland sammeln (der Volksbund ist nur für die deutschen Kriegsgräber im Ausland zuständig, für die Pflege der Gräber im Inland bekommen die Gemeinden Geld vom Bund). Der Volksbund freut sich über jede Spende.