Grabinschriften dem Vergessen entrissen

Grabinschriften dem Vergessen entrissen

Riegelsberg. Mehrere Arbeitseinsätze hatten Junghelferinnen und Junghelfer des THW Riegelsberger THW auf dem Kriegsgräberfeld des Riegelsberger Waldfriedhofes. Unterstützt wurden sie dabei von Britta Arend, der Geschäftsführerin des Volksbundes Deutscher Kriegsgräber, Landesverband Saar

Riegelsberg. Mehrere Arbeitseinsätze hatten Junghelferinnen und Junghelfer des THW Riegelsberger THW auf dem Kriegsgräberfeld des Riegelsberger Waldfriedhofes. Unterstützt wurden sie dabei von Britta Arend, der Geschäftsführerin des Volksbundes Deutscher Kriegsgräber, Landesverband Saar. Die jungen THW-Helfer reinigten alle Kreuze, machten deren Inschriften mit einer Spezialfarbe wieder sichtbar und verankerten diejenigen der Kreuze wieder fest im Boden, deren Standfestigkeit nicht mehr sichergestellt war. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde sprach Bürgermeister Klaus Häusle dem THW seinen Dank für die komplette Sanierung aller Kriegsgräber aus.Häusle erinnerte bei dieser Gelegenheit daran, dass der Riegelsberger Friedhof im Jahr 1967 als einheitliches Gräberfeld angelegt worden war, und dass dort 321 Opfer der beiden Weltkriege ruhen. Kurt Schoenen, der Vorsitzende des Landesverbandes Saar im Volksbund deutscher Kriegsgräber, betonte, dass die gefallenen Soldaten, die zivilen Kriegsopfer sowie die Opfer der Nazi-Diktatur in Deutschland ein ewiges Ruherecht auf den Friedhöfen hätten, er sagte: "Während unser Verband sich im Auftrag der Bundesregierung um die Kriegsgräber im Ausland kümmert, sind hierzulande die Kommunen für die Erhaltung und Pflege der Kriegsgräber verantwortlich." Weil das Riegelsberger THW die Gemeinde dabei tatkräftig unterstützt hat, übergab Klaus Häusle dem THW-Jugendbeauftragten Markus Sehn einen Scheck über 1000 Euro. dg

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